Körperchirurgie

Zurück zur Natur – Entfernung der Brustimplantate

Beweggründe für eine Entfernung von Silikonimplantaten

In den letzten Jahren entwickelten Frauen ein anderes Gesundheitsbewusstsein. Aber auch die Schönheitsideale ändern sich. Viele Frauen gehen jedoch vorwiegend wegen Schmerzen in der Brust zum Arzt, um sich Implantate entfernen zu lassen. Brustimplantate altern mit den Jahren und die Haut erschlafft durch den starken Zug auf das Gewebe.

Solange keine Beschwerden auftreten, müssen Implantate der neueren Generation nicht entfernt werden. Sie gelten als sicher, besitzen eine raue Oberfläche, die ein gutes Einwachsen in der Brust garantiert. Ältere Kissen sind glatter und behalten nicht immer die Form. Über eine Entfernung der Implantate sollten Sie nachdenken, wenn Sie Zweifel an der Material-Qualität haben.

Fühlen Sie sich unsicher in der Wahl des Arztes, der die Operation vorgenommen hat, ist es verständlich, wenn Sie die Implantate entfernen lassen möchten. Wenn Sie sich unsicher fühlen und Angst vor möglichen Komplikationen in der Zukunft haben, vereinbaren Sie einen Beratungstermin und sprechen Sie mit einem Spezialisten. Mit einer individuellen Risiko-Analyse berät er Sie, ob eine Entfernung der Silikonkissen notwendig ist und nimmt Ihnen Ihre Ängste.

Brustimplantate Entfernung – Kosten und Ablauf

Eine professionelle Entfernung von Implantaten wirft eine Flut von Fragen auf. Zu den drei häufigsten Fragen gehören Kosten, Heilungsprozess und Risiken bei der Entnahme der Implantate.

Ein Vorgespräch bei einem Spezialisten mit jahrelanger Erfahrung, der auch noch alle anderen Ihrer Fragen beantwortet, ist deshalb notwendig. Bevor entschieden wird, ob die Implantate entfernt werden können, klärt der Spezialist sämtliche Kriterien ab, die wichtig sind. Dazu gehören Formunterschiede, mögliche Schmerzen oder Verkapselungen.

Explanation (Entfernung) des Silikonimplantats

Es besteht die Möglichkeit, den Eingriff stationär, aber auch ambulant vorzunehmen. Das hängt von der Situation und dem gesundheitlichen Zustand der Patientin ab. Die Entfernung der Implantate erfolgt durch einen Schnitt in der Unterbrustfalte. Der Eingriff wird meistens mit Vollnarkose durchgeführt.

Ist in der Unterbrustfalte bereits eine Narbe vorhanden, wird diese erneut geöffnet und im Anschluss wieder vernäht. Der Chirurg wird dann versuchen, die Implantate unbeschädigt und in einem Zug zu entfernen. Die Dauer des Eingriffs beträgt in der Regel 1,5 Stunden. Es ist jedoch individuell und kann sich von Fall zu Fall unterscheiden. Wenn das Implantat im Vorfeld schon beschädigt ist oder Verkapselungen vorliegen, kann es länger dauern.

Die Operation verlangt exakte Arbeit und Vorsicht, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Das Gewebe bildet sich wieder zurück, nachdem sechs Wochen ein Kompressions-BH getragen wurde. Nach zirka zwei Wochen sind sportliche Aktivitäten möglich. Doch von großen Anstrengungen sollte man absehen. Der Arzt kontrolliert den Heilungsprozess regelmäßig. Ob die Brust wieder in ihren alten Zustand gebracht werden kann, hängt davon ab, wie groß die entfernten Implantate waren.

Hautstraffung nach der Entfernung von Implantaten

Wurde die Haut durch Implantate mehrere Jahre gedehnt, ist eventuell eine Hautstraffung nötig. Wenn Implantate länger getragen wurden, ist es meistens nicht zu verhindern. Sehr oft entscheidet der Chirurg erst während der Brustoperation, ob eine Hautstraffung notwendig ist. Dementsprechend handelt er. Er entfernt den Hautüberschuss, der durch die Entfernung der Kissen entsteht und versetzt die Brustwarzen nach oben, wenn es erforderlich ist. So bringt er die Brust wieder in eine ästhetische Form.

Varianten zum Ausgleich des Volumens einer erschlafften Brust

Eigenfett einspritzen

Durch das Einspritzen von Eigenfett besteht die Möglichkeit die Brust erneut aufzupolstern. Dieser Eingriff ist vorteilhaft, wenn Sie mit der Größe Ihrer Brust unzufrieden sind. Wenn Sie sich ein natürliches Aussehen wünschen, ist das Risiko von Unverträglichkeiten unwahrscheinlich.

Neuverteilung von Brustdrüsengewebe

Bei der Umverteilung des Brustdrüsengewebes erhält die Brust wieder eine schöne Form.

Was Sie vor einer Bruststraffungs-Operation beachten sollten

Erreichen Sie vor dem Eingriff ungefähr Ihr gewünschtes Gewicht. Wenn Ihr Gewicht zu viel schwankt, können die Ergebnisse negativ ausfallen. Bereiten Sie Ihre Haut mit einem besonderen Pflegeprogramm auf die Operation vor. Kalte Güsse mit der Dusche regen die Durchblutung an. Sollten Sie Entzündungen der Haut haben, müssen diese vorbehandelt werden. Die Behandlung sollten sie selbst ohne Probleme durchführen können. Zwei Wochen vor dem Eingriff fängt das Verzichten an. Rauchen, Alkoholkonsum, Schlafmittel und blutverdünnendes Aspirin nicht mehr einnehmen. Das verzögert den Heilungsprozess. Vor allem, wenn Ihre Krankenkasse so eine Operation bewilligt, möchte sie den Nachweis haben, dass Sie alles dafür tun, damit der Eingriff Erfolg hat.

Risiken einer Bruststraffung, Verkleinerung und Vorsorge

Bei Patientinnen mit Venenerkrankungen, Thrombose Veranlagung oder bei Gefahr von Embolien wird der Arzt besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Teilen Sie dem Spezialisten alle Erkrankungen mit. Das gilt ebenso für Allergien, Medikamente und Salben, die sie verwenden. Der Arzt wird vor der Operation ein Blutbild veranlassen und es wird die Blutgerinnung untersucht. Ein EKG zur Untersuchung des Herzens und eine Röntgenaufnahme der Lunge gehört zur Vorsorgeuntersuchung. Wenn sie ab 35 Jahre alt sind, wird ein Krebstest vorab empfohlen. Ihr Gynäkologe hilft Ihnen bei einer Mammografie weiter. Die Operation sollte nicht mit Ihrer Menstruation zusammenfallen.

Schmerzen bei einer Bruststraffung

Sie werden in den ersten Tagen leichte Schmerzen spüren. Der Grund dafür ist, dass die Brust sehr hochstehen wird, was beabsichtigt ist. Mit Schmerzmitteln lassen die Schmerzen schnell nach. Um Thrombosen oder einer Lungenentzündung vorzubeugen, helfen Laufen und tiefes Einatmen. Das sollten Sie regelmäßig tun und nicht vergessen.

Kosten einer Brustoperation

Für eine Entfernung von Implantaten können Sie mit Kosten von ca. 4000 Euro rechnen. Sollen die Kissen gewechselt werden, belaufen sich die Kosten auf ungefähr 5000 bis 7000 Euro. Der Betrag entspricht dem einer Brustvergrößerung.

Kostenübernahme der Krankenkasse bei Operationen im Intimbereich

Wann bezahlt die Krankenkasse?

Die Kostenübernahme der Krankenkassen sind streng reglementiert. Die Krankenkasse unterliegt der Leistungspflicht, wenn eine Krankheit diagnostiziert und geheilt wird.

Eine Übernahmepflicht besteht ebenso, wenn ein Fortschreiten der Krankheit verhindert werden kann oder krankheitsbedingte Beschwerden gelindert werden können. Das heißt, die Leistungspflicht der Krankenkassen tritt immer dann ein, wenn ein medizinisch notwendiger Grund zur Behandlung vorliegt.

Voraussetzungen für die Übernahme

Die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) hat Voraussetzungen festgelegt, an die sich auch alle anderen gesetzlichen Krankenkassen halten.

  • Voraussetzungen für die Übernahme von Kosten bei Schönheitsoperationen sind:
    Der Bericht des Patienten, in dem er ausführlich beschreibt, warum er einen Eingriff vornehmen lassen will, wird angefordert.
  • Ein ärztlicher oder psychologischer Befund des behandelnden Arztes (mit Angabe des Datums des Behandlungsbeginns) muss vorliegen.
  • Der Bericht muss die Diagnose und die Art aller Beschwerden enthalten.
  • Es muss ein ausführlicher ärztlicher oder psychologischer Report über den Behandlungszeitraum vorgelegt werden. Aus ihm muss hervorgehen, welche Beschwerden die Patientin hat und welche Diagnose vorliegt.
  • Auch die Medikamente müssen aufgelistet sein, die gegen die Beschwerden verschrieben wurden.
  • Eine weitere Vorgabe ist, dass alle Maßnahmen, die bereits getroffen wurden, genannt werden müssen. Das wäre eventuell bei starken Rückenbeschwerden wegen einer zu großen Brust der Fall.
  • Die Notwendigkeit der Operation muss vom Arzt begründet und erklärt werden.

Die Krankenkasse fordert als Nachweis psychologische Gutachten und Berichte über psychotherapeutische Behandlungen an. Diese gesamten Unterlagen erhält im Anschluss der Medizinische Dienst der Krankenkasse. Ein Gremium des Medizinischen Dienstes, welches auch Fachärzten besteht, entscheidet über die Bewilligung oder Ablehnung des Eingriffs. Bewilligt wird der Antrag, wenn die Ärzte eine Notwendigkeit für die Operation feststellen.

Der Krankenkasse aber bleibt letztendlich selbst die Entscheidung, ob eine Kostenübernahme gewährt wird. Wenn die Krankenkasse von den vorgelegten medizinischen Gründen nicht überzeugt ist, kann sie einen weiteren Arzt zur Prüfung hinzuziehen. Selbst wenn der Antrag bewilligt wurde, setzt das keine Übernahme der vollständigen Kosten voraus. Es kann auch sein, dass nur ein Teil der Operationskosten erstattet wird.

Die Verkleinerung der inneren Schamlippen ist mit hohen Kosten verbunden. Selbst bei großen Schmerzen oder funktionellen Beschwerdebefunden, die durch vergrößerte Schamlippen vorliegen, ist die Krankenkasse nicht zur Leistung verpflichtet. Es wird immer individuell entschieden, ob die Leistung in vollem Umfang bezahlt wird oder nur anteilig. Die Kasse kann auch eine Übernahme der Kosten komplett ablehnen. In den wenigsten Fällen übernehmen Kassen die vollen Kosten und auch die Teilzahlung kommt leider nur selten und nach viel Mühe vor.

Bei einer medizinischen Notwendigkeit liegen die Chancen höher eine Kostenübernahme zu erhalten, wenn Sie privat versichert sind. Die privaten Krankenkassen zahlen häufiger die Operationskosten, als die gesetzlichen Kassen. Jedoch auch nur, wenn medizinische Gründe vorliegen.

Viele Frauen lassen sich nur aus ästhetischen Gründen operieren. Diese Anträge zur Übernahme der Kosten lehnen die Kassen von vorneherein ab.

Ihre Entscheidung und was es zu beachten gibt

Entscheiden Sie sich trotzdem zu einem Eingriff, achten Sie auf folgendes:

  • Vertrauen Sie nicht nur auf eine fachkundige Meinung, sondern holen Sie sich viele Meinungen ein.
  • Erkundigen Sie sich, welche Behandlungsmethoden angewendet werden und welche anderen Optionen Sie haben.
  • Bringen Sie in Erfahrung, welchen Umfang die Operation hat und wie lange sie dauert.
  • Holen Sie Informationen über die Erholungszeit nach der Operation ein.
  • Bringen Sie in Erfahrung, welche Risiken einkalkuliert werden müssen und wie häufig sie auftreten.
  • Sie sollten immer in Begleitung zu einem Beratungsgespräch gehen. Was Sie nicht hören, hört Ihre Vertrauensperson.
  • Berücksichtigen Sie immer, dass jeder Spezialist der plastischen Chirurgie sein eigenes Ideal der Schönheit hat.
  • Erzählen Sie Ihre genauen Vorstellungen, um am Ende entscheiden zu können, welcher Arzt ihnen das für Sie optimale Ergebnis liefern kann.

Denken Sie daran, dass ein guter Chirurg Ihnen ehrlich zur Seite steht und Ihnen im Notfall auch von einem Eingriff abraten wird. Sollten Sie an einen Arzt geraten, der um jeden Preis eine Operation durchführen möchte oder Sie sich unsicher fühlen, zögern Sie nicht, den Arzt zu wechseln oder sich ausreichend Zeit hierfür zu nehmen.

Entscheiden Sie sich ausschließlich für den Arzt, der die meiste Erfahrung hat und der Ihnen Vertrauen vermittelt. Es lohnt sich dennoch jederzeit die Behandlungskosten zu vergleichen. Und zu guter Letzt, sollte immer ein Blick auf die Referenzen des Arztes geworfen werden.

Vorbeugung einer Kapselfibrose bei der Brustvergrößerung

Es ist bis heute noch nicht eindeutig bekannt, wodurch eine Kapselfibrose ausgelöst werden kann.
Es gibt allerdings mehrere Hinweise auf Risikofaktoren, die einen ursächlichen Zusammenhang haben könnten. Die Nummer eins der Faktoren – die glatte Oberfläche der älteren Implantate. Bei einem Riss im Implantat kann Silikon austreten. Dieser Austritt des Silikons zählt zu den großen Risiken einer Verkapselung. Die Erkrankungsrate ist offensichtlich höher, sobald die Kissen über dem Brustmuskel eingesetzt werden.

Einerseits ist die bevorzugte Platzierung der Implantate zwar unter dem Brustmuskel, andererseits ist es aus medizinischen und formschönen Gründen nicht ratsam. Es liegt am behandelnden Spezialisten, welche Position der Kissen er für besser hält. Wenn Patientinnen eine Neigung zur Bildung von Narben haben, begünstigt das eventuell eine Verkapselung. Zudem gehören zu den Risikofaktoren Blutergüsse in der Wundhöhle und dadurch bedingte Narbenbildung oder Autoimmunerkrankungen. Um große Blutergüsse zu verhindern, legt der Arzt nach der Operation Drainagen.

Das größte Risiko einer Verkapselung tragen Patientinnen, die eine Krebsbestrahlung hinter sich haben. Deshalb wird bei der Rekonstruktion der Brust bei Krebspatientinnen bevorzugt Eigengewebe verwendet.

Kapselfibrose vorbeugen

Das Risiko einer Minimierung von Verkapselungen erreicht man durch

· Moderne Kissen mit einer Füllung aus Kohäsivgel und rauer Oberfläche

· Sorgfältige Hygiene im Operationssaal

· Chirurgen mit Erfahrung im Bereich der Brustvergrößerung

· Blutarme und das Gewebe schonende Operationstechniken

· Vorbeugung von Blutergüssen und Narbengewebe Bildung

· Information des Arztes durch den Patienten über alle Risikofaktoren

· Verwendung von Drainagen nach der Operation

· Antibiotika während und nach dem Eingriff zur Verhinderung von Infektionen

· Verlässliche Umsetzung des Patienten aller Verhaltensmaßregeln

· Moderne Ultraschallsysteme zur Verbesserung der Sauerstoffversorgung und
Durchblutung

· Vorbeugende Anwendung von Ultraschall vor der Operation

· Regelmäßige Massagen

· Kompressions-BH

Das Ultraschallverfahren

Mit einem speziellen Ultraschallwellen-Gerät kann das Bindegewebe erfolgreich behandelt werden oder eine Verkapselung im Vorfeld verhindert werden. Der Generator sendet Hochfrequenzwellen und regt dadurch die Sauerstoffversorgung und die Durchblutung des Gewebes an. Die Behandlung ist schmerzfrei. In ungefähr sechs Sitzungen ist es möglich, bestehende oder wiederkehrende Verkapselungen aufzulösen. Pro Woche zwei Behandlungen von zwanzig bis vierzig Minuten sind ausreichend.

Wie Sie den richtigen Chirurgen finden

Der Erfolg einer plastischen Schönheitsoperation ist davon abhängig, wie gut Ihr Chirurg ist. Deshalb sollten Sie sich Zeit lassen und mit Sorgfalt auswählen. Ein wirklich guter Spezialist braucht folgende Merkmale:

· fundierte Ausbildung

· jahrelange Erfahrung

· Einfühlungsvermögen in die Psyche einer Patientin

· ästhetisches Formgefühl

· offizielle Befähigung für Brustoperationen

· Nachweise der Häufigkeiten an Operationen

· gute Referenzen

Jeder Facharzt darf jede Operation ausführen. Dafür muss er keine spezielle Ausbildung nachweisen. Viele Titel sind ungeschützt und werden von vielen Ärzten verwendet, die diese Ausbildung nicht haben. Dazu gehören die Bezeichnungen wie ästhetischer Chirurg, Schönheitschirurg oder kosmetischer Chirurg. Diese Titel sind bieten keine Gewährleistung dafür, dass der Arzt diese Operation erfolgreich ausführen wird.

Deshalb wird immer öfter darauf hingewiesen, dass Patientinnen sich an die Bezeichnung Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie halten sollen, wenn Sie auf der Suche nach dem richtigen Arzt sind.

Ärzte dürfen diese Bezeichnung nur tragen, wenn sie eine Weiterbildung von mehreren Jahren haben. Zusätzlich müssen sie eine Facharztprüfung bei der Landesärztekammer an ihrem Zuständigkeitsort abgelegt haben. Das zeichnet den Experten auf dem Gebiet der Schönheitschirurgie aus. Viele andere Begriffe, die zum Teil missbraucht werden und über die Kenntnis des Arztes über solche Eingriffe nichts aussagen, versprechen nicht unbedingt einen Erfolg bei Brustoperationen.

Deshalb sollten Sie sich nur Ärzte aussuchen, die einen geschützten Titel vorweisen können. Diese Bezeichnungen sind

· Plastischer und Ästhetischer Chirurg

· Facharzt für Plastische Chirurgie

· Plastischer Chirurg

Bei diesen Titeln des Arztes minimieren Sie das Risiko von Pfusch und können auf die Qualifikation des Spezialisten vertrauen. Diese geschützten Bezeichnungen sind ein wichtiger Hinweis auf die Qualität, die ein Arzt bei Schönheitsoperationen abliefert. Deshalb sollten Sie immer einen Chirurgen mit diesen Bezeichnungen vorziehen.

Erstgespräch beim Chirurgen Ihres Vertrauens

Das erste Vorgespräch beim Spezialisten ist wichtig. Vertrauen wird aufgebaut und Sie können alle Fragen stellen, auch nach seiner Befähigung und Ausbildung. Ausschlaggebend sollte die Erfahrung des Chirurgen sein, die Anzahl von Brustoperationen und seine guten Referenzen. Während dieses Vorgesprächs sollte der Arzt Sie über das Thema Brustoperation umfassend informieren können. Dazu gehören Einzelheiten zum Ablauf der Behandlung, Narkose, Erholungsphase und die Risiken einer solchen Schönheitsoperation. Sollten Sie trotzdem Zweifel an der Befähigung des Arztes haben oder kein Vertrauen aufbauen können, sind Sie gut beraten, einen weiteren Arzt zu konsultieren.

Medizinische Indikationen für eine Brustverkleinerung

Viele Frauen wünschen sich schöne volle Brüste. Sie gelten als Zeichen der Weiblichkeit und erhöhen die Attraktivität einer Frau. Was aber führt zu dem Wunsch, seine Brust verkleinern zu lassen?

Große Brüste haben auch Schattenseiten. In einigen Fällen passt die Größe der Brüste nicht zur Statur der Frauen. Die medizinische Bezeichnung dafür ist Mammahypertrophie. Betroffene Frauen klagen über dauerhafte Rücken-, Nacken oder Kopfschmerzen. Die hohe Belastung der Wirbelsäule führt zu Haltungsfehlern und auch zu psychischen Beschwerden. Bereits in der Pubertät zeichnen sich für betroffene Mädchen Schwierigkeiten ab. Hänseleien in der Schule und die Angst vorm Sportunterricht führen nicht selten dazu, dass sich Mädchen völlig verschließen. Zu große Brüste sind ein ernstzunehmendes Handicap. Einfach mal joggen oder Handball spielen ist für Betroffene kaum möglich. Nicht zu unterschätzen ist die seelische Beeinträchtigung, die besonders im jüngeren Alter zu schwerwiegenden Depressionen führen kann. Einige Frauen versuchen, mit extremen Diäten die Größe der Brüste zu reduzieren, was in den meisten Fällen nicht gelingen kann. Für die von Mammahypertrophie betroffenen Frauen kann eine Brustverkleinerung eine enorme Erleichterung bringen.

Brustverkleinerungen bei Asymmetrien

Es gibt weitere Gründe für den Wunsch nach einer Verkleinerung der Brust. In seltenen Fällen sind die Brüste unterschiedlich groß. Bei deutlichen Asymmetrien leidet das Selbstwertgefühl der Frauen oft enorm. Die Patientinnen versuchen, durch wallende Kleidung die Asymmetrie zu verbergen. Ein Besuch in der Badeanstalt oder im Fitnessstudio ist ausgeschlossen und eine unbekümmerte Nacktheit mit dem Partner kaum denkbar. Schwere große Brüste haben häufig Hautirritationen und Ekzeme in der Brustfalte zur Folge. Durch die ständige Belastung ist das Abheilen erschwert. All diese Gründe führen zum Wunsch nach einer Brustverkleinerung.

Anerkannte Indikationen für eine operative Verkleinerung der Brüste

  1. Die Brüste sind überproportional groß. Die Entnahme von mehr als 400 Gramm Brustgewebe ist nötig.
  2. Die Patientin leidet unter chronischen Ekzemen in den Unterbrustfalten.
  3. Die Größe der Brüste hat bereits zu Haltungsfehlern geführt.
  4. Die Patientin leidet unter häufigen Nacken- und Rückenschmerzen.
  5. Die Größe der Brüste beeinträchtigt das Leben der Patientin so stark, dass bereits sich seelische Beeinträchtigungen entwickelt haben.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse und Voraussetzungen für die Operation

Bei Vorliegen dieser medizinischen Indikationen ist oft eine Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse möglich. So früh wie möglich sollten die anfallenden Kosten geklärt werden.Der Arzt bestätigt die Notwendigkeit des chirurgischen Eingriffs und reicht den Antrag auf Kostenübernahme bei der zuständigen Krankenkasse ein. Betroffene Frauen sollten sich von ihrem behandelnden Arzt ausführlich beraten lassen. Der Chirurg erläutert die Operation und klärt über Risiken und Nebenwirkungen auf.

Vor der Brust-Operation wird eine Mammografie durchgeführt. Diese liefert wichtige Informationen über die Struktur des Brustgewebes. Heutzutage ermöglichen 3D-Simulationen, bereits vor dem Eingriff Vorher-Nachher-Bilder zu erstellen, die der Patientin das gewünschte Ergebnis realitätsnah darstellen.

Die Patientin muss für eine operative Brustverkleinerung volljährig und gesund sein. Wichtig ist, einen kompetenten Facharzt zu suchen, der die ästhetische Brustkorrektur beherrscht. Empfehlenswert ist, hier auf die Bezeichnung „Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie“ zu achten, dies gilt als verlässlicher Nachweis, dass der Mediziner sein Handwerk versteht. Patienten sollten auch Wert darauf legen, dass der Arzt einer Fachgesellschaft für ästhetische und plastische Chirurgie angehört.

Bruststraffung – der Weg zurück zum Traumbusen

Ein voller und wohlgeformter Busen stellt eines der wichtigsten Elemente des heutigen Schönheitsideals da. Der Busen gilt als Symbol für Weiblichkeit, Jugend und Erotik. Abweichungen von diesem Schönheitsideal können zu mangelndem Selbstwertgefühl führen. Unsicherheit und Einschränkungen bei sexuellen aber auch sportlichen Aktivitäten können die Folge von geringem Selbstbewusstsein sein. Betroffene scheuen sich etwa vor Sauna oder Schwimmbad Besuchen und schämen sich, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen.

Großer Leidensdruck für Betroffene

Hängende oder ungleichgroße Brüste stellen kein körperliches Problem dar. Sie können aber zu erheblichen psychischen Problemen führen, die für die Betroffenen mit einem starken Leidensdruck verbunden sind. Ein hängender Busen kann genetisch bedingt sein oder die Folge von Alterserscheinungen und Gewichtsschwankungen. Der Busen verliert im Alter oder nach einer längeren Stillperiode an Volumen und Spannkraft. Auch Diäten und häufige Gewichts zu- oder Abnahmen können das Gewebe schwächen. So kann es schließlich zu einem Absinken der Brustwarze kommen. Eine Bruststraffung kann bei den Betroffenen zu mehr Zufriedenheit und größerem Selbstbewusstsein führen.

“Eine Bruststraffung kann sowohl mit als auch ohne Implantate erfolgen. Dies hängt individuell von den Wünschen und Voraussetzungen der Betroffenen ab.” Praxisklinik Colonnaden, Praxisgemeinschaft, Colonnaden 9, 20354 Hamburg

Wer eine Bruststraffung in Erwägung zieht, sollte auch die Risiken in Betracht ziehen, die ein solcher Eingriff mit sich bringt. Es handelt sich um eine Operation unter Vollnarkose, die nur von Spezialisten durchgeführt werden sollte. Da es sich bei der OP selten um einen medizinisch notwendigen Eingriff handelt, müssen die Betroffenen den Wunsch vom Traumbusen meist aus eigener Tasche finanzieren. Die Kosten werden nur in Ausnahmefällen von der Krankenkasse übernommen.

Wie, wann und wo?

Bei der Bruststraffung wird mittels moderner Methoden aus dem körpereigenen Gewebe die Brust neu modelliert. So kann wieder eine schöne, volle Brustform erreicht werden und vorhandene Asymmetrien können ausgeglichen werden. Entscheidet sich die Patientin für eine Bruststraffung, sollte auch der Zeitpunkt sinnvoll gewählt werden. Die Haltbarkeit des Ergebnisses hängt zum einen von persönlichen Gegebenheiten ab, zu anderen sollte man jedoch beachten, dass eine (erneute) Schwangerschaft oder weitere Gewichtsschwankungen wieder zum Erschlaffen der Brüste führen können. Es ist wichtig diese Faktoren bei der Wahl des Zeitpunkts zu berücksichtigen, um möglichst lange Freude an dem Ergebnis zu haben.

Den richtigen Spezialisten für eine Bruststraffung zu finden ist wichtig und hat viel mit Vertrauen zu tun.

Eine ausführliche Recherche im Internet kann helfen, letztlich ist das persönliche Beratungsgespräch jedoch entscheidend. In einem solchen Gespräch können Fragen und Wünsche besprochen werden. Auch die genaue Vorgehensweise, Schnittführung und mögliche Narben sollten hier ein Thema sein. Außerdem ist es wichtig sich angemessen auf eine bevorstehende Operation vorzubereiten und im Anschluss genügend Zeit zur Erholung einzuplanen. Der Arzt wird Ihnen hierzu detaillierte Anweisungen geben. Eine Bruststraffung bleibt ein medizinischer Eingriff der mit Risiken verbunden ist. Gleichzeitig kann er auch eine Chance für eine große Steigerung der Lebensqualität darstellen.

Fettabsaugung – ein bewährtes Verfahren

Die Fettabsaugung, auch im Fachjargong Liposuktion genannt ist ein bewährtes Verfahren der Fettgewebsminimierung. Immer wieder finden Menschen an ihrem Körper Problemzonen und nicht nur Frauen ziehen dann in Erwägung sich unter das Messer zu legen auch Männern finden immer häufiger den Weg zum plastischen Chirurgen.

Häufig treten die sogenannten Problemzonen an den Oberschenkelaußenseiten, sowie den Knieinnenseiten und Oberschenkelinnenseiten auf. Natürlich gibt es auch hier und da andere Problemzonen die man gerne behandeln lassen möchte. Männer wenden sich häufig an einen Chirurgen wegen ihrer Hüftregion, aber auch der Brustbereich wird oft als unschön empfunden.

Wie wird eine Fettabsaugung durchgeführt ?

Hier kommt es immer darauf an wie viel Fett abgesaugt werden soll und natürlich an welcher Stelle. In den meisten Fällen ist eine örtliche Betäubung oder ein Dämmerschlaf völlig ausreichend. Bei einer größeren Fettabsaugung wäre jedoch eine Vollnarkose von Vorteil.

Die kalkulierende Operationszeit reicht von 45 Minuten bis hin zu 3 Stunden je nach Aufwand und Menge der Absaugung.

Vor der Operation markiert der Operateur die zu bearbeitende Region. Sollte das Fettabsaugen im Bereich des Bauches stattfinden so muss sich der Chirurg durch Abtasten davon überzeugen das weder ein Nabel- noch ein Leistenbruch vorliegen. Im Operationssaal bekommen Sie eine Art Kochsalzlösung eingespritzt. Diese Kochsalzlösung ist gegen die Schmerzen gedacht.

Methodenvielfalt

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Fettabsaugung. Zum einen die SAL-Methode oder aber das Tulip-System. Viele schwören auch auf die UAL-Methode, welche durch Ultraschall ausgeführt wird. Jedoch am kostengünstigsten ist immer noch das Tulip-System. Hier werden außer Kanülen und Spritzen, sowie einer Feder keine weiteren Apparatschaften benötigt.

Jedoch ist es mit dieser Technik nur möglich kleinere Flächen zu bearbeiten.