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7 Gründe, warum eine 3D-Simulation vor einer Brust-OP sinnvoll ist

Frauen, die mit dem Gedanken spielen, eine Brustvergrößerung vornehmen zu lassen, haben oft ein Idealbild aus Zeitschriften oder Filmen vor Augen. Sie können oft nicht genau einschätzen, wie viel zusätzliche Körbchengrößen sinnvoll und vor allem passend zu ihrem Körper sind.

Optimale Vorbereitung und realistische Bilder mit einer 3D-Simulation

Eine großartige Hilfe bietet die moderne 3D-Simulation der Brust. Mit dieser technischen Unterstützung lässt sich bereits vor der Operation darstellen, wie sich die verschiedenen Größen und Formen der Implantate auf das gesamte Erscheinungsbild der Frau auswirken werden. Die Patientin erhält bereits vor dem chirurgischen Eingriff eine realistische Vorstellung davon, wie sie nach der Operation aussehen wird.

Es empfiehlt sich, die 3D-Simulation gemeinsam mit dem behandelnden Arzt zu erstellen. Ein guter Fachmann der plastischen Chirurgie wird die Patientin aufgrund seiner Erfahrungen und seines ästhetischen Empfindens kompetent beraten können. Simuliert werden können unterschiedliche Implantatformen und -größen sowie bei vorhandenen Asymmetrien die Möglichkeiten der operativen Angleichung der Brüste. Gute Mediziner nutzen die Beratung der Patientin, um über Risiken und Nebenwirkungen der Operation sowie über mögliche Probleme mit zu großen Brüsten aufzuklären.

Jeder Arzt, der die entsprechende Software zur Verfügung hat, kann die 3D Simulation durchführen. Möglich ist, die Bilder zusammen mit dem Arzt in der Praxis zu erstellen oder auch selbst im Internet Fotos hochzuladen und auszuwerten. Es empfiehlt sich auch, die 3D Bilder zusammen mit dem Partner oder einer Vertrauten zu prüfen.

Die 3D-Simulation ist völlig unkompliziert. Je ein seitliches und ein Foto der Vorderansicht des Oberkörpers der Patientin werden hochgeladen. Blitzschnell werden Bilder erstellt, die das Ergebnis bei Implantation der gewählten Größen und Formen sichtbar machen. Bei Bedarf können weitere Größen visuell erprobt werden, bis das Wunschimplantat gefunden ist.

Sieben Gründe, die für eine 3D-Simulation der Brust vor der Operation sprechen:

  1. Die Patientin erhält eine realistische Vorstellung von ihrem Aussehen nach dem chirurgischen Eingriff.
  2. Der Partner der Patientin kann sich bereits frühzeitig ein Bild vom späteren Erscheinungsbild seiner Frau machen und ihr bei der Entscheidung zur Seite stehen.
  3. Der behandelnde Arzt bekommt durch die 3D Simulation eine umfassende Vorstellung von den Wünschen und Vorstellungen seiner Patientin. Im Gespräch zwischen Arzt und Patientin können alle Vor- und Nachteile der verfügbaren Implantatformen und -größen unterstützt durch die 3D Bilder ausführlich diskutiert werden.
  4. Der behandelnde Arzt kann die Operation mit Hilfe der 3D Simulation optimal planen.
  5. Die Einbindung der 3D Simulation der Brustvergrößerung führt zu einer deutlichen Erhöhung der Qualität der ärztlichen Beratung.
  6. Der 3D Simulator kann übrigens nicht nur die Ergebnisse von Brustvergrößerungen darstellen. Ebenso können Brustverkleinerungen, Bruststraffungen, Fettabsaugungen und andere Eingriffe der ästhetisch plastischen Chirurgie in Vorher-Nachher-Bildern realitätsnah dargestellt werden.
  7. Die 3D Simulation ist komplikationslos durchführbar.
March 19, 2019 at 1:29 pm Comments (0)

Medizinische Indikationen für eine Brustverkleinerung

Viele Frauen wünschen sich schöne volle Brüste. Sie gelten als Zeichen der Weiblichkeit und erhöhen die Attraktivität einer Frau. Was aber führt zu dem Wunsch, seine Brust verkleinern zu lassen?

Große Brüste haben auch Schattenseiten. In einigen Fällen passt die Größe der Brüste nicht zur Statur der Frauen. Die medizinische Bezeichnung dafür ist Mammahypertrophie. Betroffene Frauen klagen über dauerhafte Rücken-, Nacken oder Kopfschmerzen. Die hohe Belastung der Wirbelsäule führt zu Haltungsfehlern und auch zu psychischen Beschwerden. Bereits in der Pubertät zeichnen sich für betroffene Mädchen Schwierigkeiten ab. Hänseleien in der Schule und die Angst vorm Sportunterricht führen nicht selten dazu, dass sich Mädchen völlig verschließen. Zu große Brüste sind ein ernstzunehmendes Handicap. Einfach mal joggen oder Handball spielen ist für Betroffene kaum möglich. Nicht zu unterschätzen ist die seelische Beeinträchtigung, die besonders im jüngeren Alter zu schwerwiegenden Depressionen führen kann. Einige Frauen versuchen, mit extremen Diäten die Größe der Brüste zu reduzieren, was in den meisten Fällen nicht gelingen kann. Für die von Mammahypertrophie betroffenen Frauen kann eine Brustverkleinerung eine enorme Erleichterung bringen.

Brustverkleinerungen bei Asymmetrien

Es gibt weitere Gründe für den Wunsch nach einer Verkleinerung der Brust. In seltenen Fällen sind die Brüste unterschiedlich groß. Bei deutlichen Asymmetrien leidet das Selbstwertgefühl der Frauen oft enorm. Die Patientinnen versuchen, durch wallende Kleidung die Asymmetrie zu verbergen. Ein Besuch in der Badeanstalt oder im Fitnessstudio ist ausgeschlossen und eine unbekümmerte Nacktheit mit dem Partner kaum denkbar. Schwere große Brüste haben häufig Hautirritationen und Ekzeme in der Brustfalte zur Folge. Durch die ständige Belastung ist das Abheilen erschwert. All diese Gründe führen zum Wunsch nach einer Brustverkleinerung.

Anerkannte Indikationen für eine operative Verkleinerung der Brüste

  1. Die Brüste sind überproportional groß. Die Entnahme von mehr als 400 Gramm Brustgewebe ist nötig.
  2. Die Patientin leidet unter chronischen Ekzemen in den Unterbrustfalten.
  3. Die Größe der Brüste hat bereits zu Haltungsfehlern geführt.
  4. Die Patientin leidet unter häufigen Nacken- und Rückenschmerzen.
  5. Die Größe der Brüste beeinträchtigt das Leben der Patientin so stark, dass bereits sich seelische Beeinträchtigungen entwickelt haben.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse und Voraussetzungen für die Operation

Bei Vorliegen dieser medizinischen Indikationen ist oft eine Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse möglich. So früh wie möglich sollten die anfallenden Kosten geklärt werden.Der Arzt bestätigt die Notwendigkeit des chirurgischen Eingriffs und reicht den Antrag auf Kostenübernahme bei der zuständigen Krankenkasse ein. Betroffene Frauen sollten sich von ihrem behandelnden Arzt ausführlich beraten lassen. Der Chirurg erläutert die Operation und klärt über Risiken und Nebenwirkungen auf.

Vor der Brust-Operation wird eine Mammografie durchgeführt. Diese liefert wichtige Informationen über die Struktur des Brustgewebes. Heutzutage ermöglichen 3D-Simulationen, bereits vor dem Eingriff Vorher-Nachher-Bilder zu erstellen, die der Patientin das gewünschte Ergebnis realitätsnah darstellen.

Die Patientin muss für eine operative Brustverkleinerung volljährig und gesund sein. Wichtig ist, einen kompetenten Facharzt zu suchen, der die ästhetische Brustkorrektur beherrscht. Empfehlenswert ist, hier auf die Bezeichnung „Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie“ zu achten, dies gilt als verlässlicher Nachweis, dass der Mediziner sein Handwerk versteht. Patienten sollten auch Wert darauf legen, dass der Arzt einer Fachgesellschaft für ästhetische und plastische Chirurgie angehört.

February 25, 2019 at 1:20 pm Comments (0)

Was ist Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure ist ein körpereigener Stoff und kommt in vielen Bereichen des Körpers vor. Sie kommt im Bindegewebe vor, ist der wichtigste Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und findet sich auch im Glaskörper des Auges. Hyaluronsäure wird auch Hyaluronan (HA) genannt. Sie ist ein Glycosaminoglycan.

Hyaluronsäure besitzt die Eigenschaft, viel Wasser binden zu können. Pro Gramm Hyaluronsäure können bis zu sechs Liter Wasser gebunden werden. Diese Fähigkeit spielt zum Beispiel im Glaskörper des Auges eine entscheidende Rolle. Der Glaskörper besteht fast vollständig aus Wasser, welches an einen nur winzigen Anteil Hyaluronsäure gebunden ist. Hyaluronsäure unterstützt die Bewegung wandernder Zellen und hält sozusagen die Wege frei.

Nicht wegzudenken ist die Hyaluronsäure aus den Gelenken und der Gallertmasse zwischen den Bandscheiben. Die Säure ist Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit, die die Fähigkeit besitzt, starke Krafteinwirkungen, zum Beispiel beim Springen, abzufedern.

Hyaluronsäure in der Medizin

Neue medizinische Forschungen an Nacktmullen, einer afrikanischen Nagetierart, lassen vermuten, dass Hyaluronsäure krebsverhindernde Eigenschaften besitzt. Nacktmulle werden bis zu 30 Jahre alt und erkranken nicht an Tumoren. Die Ursache wird in der Hyaluronsäure gesehen, die die Tiere zur Hautpflege bilden.

All diese Erkenntnisse haben zu der Hoffnung geführt, dass die „Wundersäure“ auch in der Humanmedizin zum Einsatz kommen könnte. Hyaluronsäure wird heute aus tierischem Ausgangsmaterial, zum Beispiel aus Hahnenkämmen oder anderen Geflügelteilen bzw. aus Streptokokkenkulturen gewonnen.

Nasentropfen und -sprays enthalten häufig Hyaluronsäure und wirken gegen die Austrocknung der Nasenschleimhaut. Sie zählt ebenso zu den Inhaltsstoffen von Tabletten gegen Halsschmerzen und Rachenentzündungen. Patienten, die an trockenen Augen leiden, erhalten Tropfen mit Hyaluronsäure als künstliche Tränenflüssigkeit. Auch in Kontaktlinsenpflegemitteln ist sie enthalten.

Hyaluronsäure bei entzündlichen Gelenkerkrankungen

Derzeit werden Studien zum Einsatz von Hyaluronsäure in der Wundversorgung durchgeführt. Bei Behandlungen von Menschen, die an Arthrose leiden, werden Präparate mit Hyaluronsäure verwendet. Sie werden direkt in die geschädigten Gelenke injiziert. Noch ist die positive Wirkung bei Gelenkbeschwerden nicht ausreichend wissenschaftlich bestätigt, daher übernehmen die Krankenkassen die Kosten für Hyaluronsäure-Behandlungen bei Arthrose in den meisten Fällen nicht.

Bei Inkontinenz kann Hyaluronsäure Abhilfe bieten. Injektionen in die Harnröhre konnten bei vielen Patienten zu schnellen Verbesserungen führen und stellen eine Alternative gegenüber der herkömmlichen Medikamententherapie dar. Allerdings sind die Erfolge noch nicht langfristig stabil.

Hyaluronsäure in der plastischen Chirurgie

In der ästhetischen Medizin und in der Kosmetikindustrie wird Hyaluronsäure bereits seit Jahren erfolgreich angewendet. Sie gilt mit ihrer Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden, als das Wundermittel zur Reduzierung von Falten. Sie wird in die Falten gespritzt und der glättende Effekt wird fast umgehend sichtbar. Allerdings nimmt die Wirkung relativ schnell, etwa nach drei bis sechs Monaten, wieder ab und die Behandlung muss wiederholt werden. Die Behandlung ist aufgrund der geringen Nebenwirkungen sehr beliebt. Durch den Einsatz der Säure können Lippen korrigiert, Konturen im Gesicht verstärkt und Gesichter jugendlicher und frischer modelliert werden.

Hyaluronsäure kommt zum Einsatz, wenn große Narben geglättet oder Körperteile wie Waden oder das Gesäß neu geformt werden sollen. Immer öfter wird Hyaluronsäure zur Vergrößerung der Brust genutzt. Diese Operationen, können in den meisten Fällen ambulant erfolgen. Die Ergebnisse halten über mehrere Jahre, müssen ggf. in Abständen mit verminderter Dosis wiederholt werden. Hyaluronsäure wird auch in Kosmetikprodukten, wie Cremes und Gels verwendet.

January 30, 2019 at 1:07 pm Comments (0)

Mandelsäure für schönere Haut

Mandelsäure steht noch nicht lange auf der Liste der Beautyprodukte und hat es bereits unter die Top Ten der Schönheitselixiere geschafft. Und das nicht ohne Grund! Mandelsäure verfügt über viele wertvolle Inhaltsstoffe, die die Haut schöner, reiner und glatter machen und dafür sorgen, dass sie lange gesund und geschmeidig bleibt.

Mandelsäure wird, wie der Name schon sagt, aus dem Extrakt der bitteren Mandeln gewonnen. Die chemische Bezeichnung der Mandelsäure ist Alphahydroxyphenylessigsäure (AHA). Sie zählt zu den aromatischen Carbonsäuren. Sie wird ebenso als Phenoxyglycolsäure oder Amygdalinsäure bezeichnet.

Die besonderen Eigenschaften der Mandelsäure

Mandelsäure gilt als besonders mild und ist für alle Hauttypen gut verträglich. Damit unterscheidet sie sich deutlich von anderen Fruchtsäuren, die oft viele gute Eigenschaften besitzen, für empfindliche Hauttypen jedoch ein Risiko darstellen. Sensible Haut reagiert häufig mit Jucken, Brennen und Rötungen auf andere Fruchtsäuren wie Apfelsäure und Zitronensäure. Das hieß für die Betroffenen, auf die angenehme Wirkung eines Fruchtsäurepeelings zu verzichten. Mandelsäure bringt nun die Veränderung auf den Beautymarkt. Die Moleküle der Mandelsäure sind größer als die anderer Fruchtsäuren. Das Pflegeprodukt wirkt dadurch langsamer und dringt bis in tiefe Hautschichten vor. Dieses verzögerte, gleichmäßige Eindringen der Wirkstoffe verhindert eine Überlastung empfindlicher Haut, die sich bei Benutzung anderer Fruchtsäurepräparate durch Hautirritationen zeigt.

Mandelsäure in der Kosmetik

Viele moderne Pflegeprodukte enthalten Mandelsäure. Sie versprechen eine Verjüngungskur für die Haut, denn Mandelsäure soll medizinischen Untersuchungen zu Folge in der Lage sein, zur Regenerierung der Haut beizutragen, feine Linien und erste kleine Fältchen zu minimieren. Die Haut erscheint durch die Verwendung von Mandelsäure-Produkten wieder glatter und makelloser. Für ein sichtbares Ergebnis ist jedoch die kontinuierliche Anwendung über viele Wochen notwendig. Voraussetzung ist auch, dass das Pflegeprodukt einen etwa zehnprozentigen Anteil an Mandelsäure enthält, um wirksam zu werden. Mandelsäure hat eine antibakterielle Wirkung, trägt zur Heilung unreiner Haut bei, reduziert die Talgproduktion und hilft bei Akne. Sie wird erfolgreich bei der Verminderung von Alters- und Pigmentflecken eingesetzt.

Auch für empfindliche Haut ist Mandelsäure geeignet

Für von Hautrötungen und Rosazea betroffene Menschen können Produkte mit Mandelsäure die lang erwartete Linderung ihrer Beschwerden bringen. Erste Erfahrungen bei der Anwendung von Mandelsäure-Produkten gegen Rötungen haben alle Erwartungen übertroffen und deutliche Verbesserungen gebracht. Auch bei diesen Hautproblemen, die besonders hellhäutige, blonde, empfindliche Menschen treffen, stellen sich die hohe Verträglichkeit und die milde Wirkung der Säure als besonders hilfreich dar.

Die Angebotspalette der Mandelsäureprodukte wächst aufgrund der bisherigen positiven Erfahrungen und der erfolgversprechenden Ergebnisse medizinischer Studien ständig. Vor allem Reinigungsprodukte, Seren, Peelings, Pflegecremes und Masken mit Mandelsäure sind in Kosmetikfachgeschäften und Apotheken erhältlich.

Mandelsäurepeelings werden besonders gern genutzt. Sie entfernen Hautschüppchen, reinigen porentief, beleben und machen die Haut ebenmäßiger und strahlender. Reinigungsmilch mit Mandelsäure kann selbst bei sensibler Rosazea-Haut täglich zum Einsatz kommen, ohne dass sich Hautirritationen zeigen. Das ist ein großer Unterschied zu herkömmlichen Produkten, die die tägliche Reinigung bei Rosazea nahezu ausschließen.

January 3, 2019 at 1:09 pm Comments (0)

Wann ist eine Haartransplantation sinnvoll?

Haarausfall ist eine natürliche Sache. Haarausfall ist eine natürliche Sache. Jedes Haar fällt aus, nachdem es einen gewissen Lebenszyklus durchlaufen hat. Neben diesem natürlichen Haarausfall können jedoch auch Krankheiten, hormonelle Veränderungen und Medikamente zum Verlust der Haare führen. In diesen Fällen ist es wichtig, dass ein Spezialist die Ursachen erkundet und prüft, ob der Haarausfall irreversibel ist. Sollte es sich um einen zeitlich begrenzten Haarausfall handeln, wie zum Beispiel nach einer Chemotherapie, wird das Haar in den meisten Fällen wieder nachwachsen und jeder Spezialist wird von einer Transplantation abraten. Sollte der Haarverlust dauerhaft sein, könnte unter bestimmten Voraussetzungen eine Haartransplantation in Frage kommen.

Die androgenetische Alopezie

Eine andere Form des Haarausfalls ist die androgenetische Alopezie. Dieser meist erblich bedingte Verlust des Kopfhaares trifft hauptsächlich Männer aber auch etwa 40 Prozent der Frauen. Bei Männern beginnt dies oft schon nach der Pubertät. Betroffene Frauen beklagen den Haarverlust meist nach den Wechseljahren. In Fällen androgenetischer Alopezie entscheiden sich Betroffene zunehmend für eine Haartransplantation.

Aber die Menschen sind unterschiedlich. Das gilt auch im Umgang mit dem Haarausfall. Volle Haare bedeuten für Männer Kraft und Stärke. Wenn sich plötzlich Geheimratsecken zeigen oder das Haar auf dem Hinterkopf nach und nach verschwindet, kämpft mancher Mann mit dem Selbstwertgefühl. Einige machen kurzen Prozess, entfernen alle Haare und meinen, „Wenn schon Glatze, dann richtig“. Das ist in vielen Fällen keine schlechte Idee, denn auch eine Glatze kann sehr maskulin wirken und Frauen gefällt das „oben ohne“ oft gut. Aber es ist nicht für jeden Mann die passende Entscheidung. Einige versuchen, den Haarverlust durch kunstvolles Styling zu verbergen, aber irgendwann ist auch das nicht mehr möglich.

Frauen leiden besonders stark unter dem Verlust ihrer Haare, schließlich gilt volles, glänzendes Haar als Schönheitsmerkmal und Zeichen von Vitalität. Die Möglichkeiten der modernen Haartransplantation können bei Männern und Frauen zu einem selbstbewussteren, glücklichen Leben beitragen.

Welche Voraussetzungen müssen für eine Haartransplantation erfüllt sein?

Wenn noch ausreichend eigene Haare verfügbar sind, kann eine Haartransplantation erfolgen. Die Verwendung fremder Haare ist nicht zu empfehlen, da die Gefahr einer Abstoßungsreaktion besteht. Des Weiteren ist es wichtig, dass der Haarausfall weitestgehend stagniert. Ansonsten können zwischen dem transplantierten Haar und dem verbliebenen Haar hässliche Lücken entstehen.

Wie läuft eine Haartransplantation ab?

Bei der Haartransplantation wird ein Haarwurzelstreifen vom Hinterkopf des Patienten entnommen, die Narbe wird vernäht. Der Haarstreifen wird in einzelne Teile mit jeweils bis zu fünf Haarwurzeln aufgeteilt. Diese werden an mehreren Stellen in die Kopfhaut eingesetzt, um den Haarwuchs zu verstärken. Es dauert dann einige Monate, bis sich eine Verdichtung der Haare zeigt.

Birgt eine Haartransplantation Risiken?

Die Haartransplantation ist eine weit verbreitete und gut entwickelte Methode. Trotzdem handelt es sich um einen etwa achtstündigen chirurgischen Eingriff und dieser birgt einige Risiken. Unvorhergesehene Blutungen und eine schlechte Narbenheilung sind möglich. Die Transplantation ist recht schmerzhaft und es gibt keine Garantie für das Anwachsen der transplantierten Haare.

Die Erfolgsquote der Haartransplantationen ist jedoch in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und mit ihr auch das Selbstwertgefühl und die Zufriedenheit vieler betroffener Personen.

December 8, 2018 at 11:44 am Comments (0)

Das Risiko einer Schlafapnoe

Schlafapnoe; Mehr als nur Schnarchen

Fast jeder Zweite der Über-65-Jährigen schnarcht, wodurch es sich um eine regelrechte Volkskrankheit handelt. Das einfache Schnarchen, welches sich durch laute Atemgeräusche im Schlaf kennzeichnet, kann zwar störend sein, ist in den meisten Fällen jedoch harmlos und bedarf keiner Behandlung. Anders sieht dies allerdings bei einem kleinen Prozentsatz der Bevölkerung aus, bei dem das Schnarchen Ausdruck eines obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms ist. Hierbei erleiden die Betroffenen für eine kurze Zeit ein komplettes Aussetzen der Atmung.

Schlafapnoe – Was ist das?

Das Schlafapnoe-Syndrom zählt wie das herkömmliche Schnarchen zu den schlafbezogenen Atmungsstörungen. Der Begriff „Apnoe“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „ohne Atem“. Wie der Name also bereits sagt, sind immer wieder auftretende, nächtliche Atemaussetzer das Leitsymptom der Erkrankung. Gleichzeitig kommt es auch zum Schnarchen, welches sehr laut und unregelmäßig ist. Außerdem leiden die meisten Patienten an einer ausgeprägten Tagesmüdigkeit, weil sie durch die Aussetzer zwar meist nicht bewusst wach werden, doch ein erholsamer Schlaf verhindert wird. Wie viele Menschen in Deutschland am Schlafapnoe-Syndrom leiden, ist nicht genau bekannt, doch man schätzt, dass rund zwei bis vier Prozent der erwachsenen Bevölkerung betroffen sind.

Setzt die Atmung für einen vergleichsweise großen Zeitraum aus, wird dies als Apnoe bezeichnet. Dieser Atemstillstand kann beispielsweise bei Tauchern gewollt erfolgen, findet aber im medizinischen Bereich unter der Lähmung der Atmung weitere Verwendung. Eine rechtzeitige Diagnose ist äußerst wichtig, um Folgeerkrankungen und lebensbedrohliche Situationen zu vermeiden.

Es kommen verschiedene Ursachen in Frage

Die häufigste Form der Schlafapnoe ist das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS), bei welchem verengte oder verlegte Atemwege zu Grunde liegen. Wesentlich seltener ist die zentrale Form der Apnoe, die durch eine Störung im zentralen Nervensystem entsteht. Durch die Atemaussetzer erhält der Körper keinen Sauerstoff. Gleichzeitig steigt die Kohlendioxidkonzentration im Gewebe und Blut an. Dies ist gleichwohl der stärkste Atemantrieb des Menschen, woraufhin im Gehirn Alarm geschlagen wird und der Patient schließlich kräftig und hörbar nach Luft schnappt. So kann es zu zahlreichen Weckreaktionen kommen, die meist jedoch nur so kurz sind, dass sich der Betroffene am nächsten Morgen nicht mehr daran erinnert.

Es gibt zahlreiche Faktoren, welche begünstigend für ein obstruktives Schlafapnoe-Syndrom sind. Dazu zählen insbesondere Übergewicht und fortschreitendes Alter.  Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Außerdem spielen Alkohol, Nikotin und Medikamente wie Betablocker und Schlafmittel eine Rolle. Eine große Zunge, vergrößerte Tonsillen oder Nasenpolypen können die Atemwege mechanisch einengen. Ursachen für eine zentrale Schlafapnoe können aber auch ein Schlaganfall oder eine Neuroborreliose sein.

Wie wird ein Schlafapnoe-Syndrom diagnostiziert?

Bei Verdacht auf ein Schlafapnoe-Syndrom sollte unbedingt ein HNO-Arzt aufgesucht werden. Dieser führt zunächst eine ausführliche Anamnese durch, am besten mit Hilfe einer dritten Person wie dem Partner, da die Atemaussetzer und das Schnarchen selbst oftmals nicht bemerkt werden. Es folgt eine körperliche Untersuchung, bei der das Augenmerk vor allem auf etwaige anatomische Auffälligkeiten im Nasen-Rachen-Bereich gerichtet ist. Auch eine Blutuntersuchung ist hilfreich, um die Verdachtsdiagnose zu bestätigen, denn bei länger bestehender Schlafapnoe tritt eine vermehrte Bildung roter Blutkörperchen ein. Zur Klarheit stiftenden Analyse eignet sich eine unkomplizierte Untersuchung des Schlafes mittels vom Schlafmediziner ausgeliehener Messgeräte. Diese wird vom Patienten zunächst in der vertrauten häuslichen Umgebung durchgeführt werden. Vor dem Schlafengehen legt sich der Betroffene nach Anleitung Messsonden an, die bestimmte Parameter wie den Puls, die Sauerstoffsättigung, Atembewegungen und die Schnarchgeräusche registrieren. Weiterführend ist der Gang in ein richtiges Schlaflabor jedoch unumgänglich. In der Regel dauern die Untersuchungen dort ein bis zwei Nächte. Mittels Polysomnographie können dort noch weitere und datailliertere Parameter erfasst werden, als es bei einer  Messung in den eigenen vier Wänden möglich ist.

Risiken und Folgen einer Schlafapnoe

Eine Schlafapnoe wird sehr wahrscheinlich die Gesundheit und somit das Berufs- und Privatleben der Betroffenen beeinflussen. Sie sollte deshalb unbedingt behandelt werden. Wer an einer ausgeprägten Tagesschläfrigkeit leidet, dessen Unfallwahrscheinlichkeit im Straßenverkehr ist stark erhöht (Problem Sekundenschlaf). Als Folge können weitere Gesundheitsstörungen wie unter anderem Bluthochdruck, Herzinsuffizienz oder Herzrhythmusstörungen auftreten. Auch ein Zusammenhang mit Lungenhochdruck, Diabetes Mellitus oder einer Niereninsuffizienz erscheint wahrscheinlich. Insgesamt erhöht eine Schlafapnoe also das Mortalitätsrisiko.

Behandlungsmöglichkeiten

Handelt es sich lediglich um eine leichte Schlafapnoe, so können bereits einfache Maßnahmen zu einer Verbesserung führen. Dazu gehören zum Beispiel Gewichtsreduktion bei Übergewicht sowie der Verzicht auf Nikotin und Alkohol vor dem Schlafengehen und die Einnahme von Schlaftabletten.
Da es sich empfiehlt, das Schlafen auf dem Rücken zu vermeiden, eignen sich manchmal Hilfsmittel, die dabei helfen, eine Rückenlage zu vermeiden. Es gibt sogar Geräte, welche einen Alarm aussenden, sobald sich der Patient auf den Rücken dreht.

Wenn diese Maßnahmen nicht helfen und die Schlafapnoe unverändert bestehen bleibt, sollte eine nächtliche, nicht-invasive Beatmung mittels einer speziellen Maske in Erwägung gezogen werden. Die sogenannte CPAP-Beatmung stellt derzeit die Standard-Behandlung bei einer mittel- bis hochgradigen, obstruktiven Schlafapnoe dar. Die Atemmaske ist an ein Gerät angeschlossen, welches den Patienten mit einem Überdruck beatmet und so verhindert, dass die Atemwege zusammenfallen. In den meisten Fällen wird die Maske nach kurzer Zeit gut toleriert. Wer damit jedoch nicht zurechtkommt, für den gibt es noch die Möglichkeit, sich beim Zahnarzt eine Schnarchschiene anpassen zu lassen. Die Therapie mit einer CPAP-Maske ist rein symptomatisch und behebt nicht die Ursache für eine Schlafapnoe.

In manchen Fällen kann auch ein chirurgisches Verfahren zur Anwendung kommen, zum Beispiel bei vergrößerten Mandeln oder Polypen oder Fehlbildungen des Kiefers. Dafür stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, von denen manche mehr, manche weniger, invasiv sind. Welches Verfahren das jeweils richtige ist, müssen Patient und Arzt gemeinsam besprechen und individuell festgelegen.

Körper in ständiger Alarmbereitschaft

Wenn der Schlaf durch die Atemaussetzer auch nicht immer unterbrochen wird, so schlägt der Körper sehr wohl Alarm. Ohne Atemluft wird dem Blut kein Sauerstoff zugeführt, das für die Versorgung sämtlicher Organe lebenswichtig ist. Ist die Sauerstoffzufuhr für längere Zeit unterbrochen, initiiert er das Luftholen. Das kann dazu führen, dass die Atmung nun im Gegenteil einem Hyperventilieren gleicht, da der Körper versucht, den Sauerstoffgehalt im Blut so schnell wie möglich zu erhöhen. Der Betroffene kann dadurch aufwachen, muss es aber nicht zwangsläufig. In jedem Fall beeinträchtigt die Schlafapnoe einen ruhigen und gesunden Schlaf, weshalb sie zu den Schlafstörungen gezählt wird.

Eine Folge, die sich unmittelbar nach vermehrten Vorfällen dieser Art abzeichnet, ist erhöhte Müdigkeit am Tag bis hin zum Sekundenschlaf. Das kann besonders in Situationen, in denen erhöhte Aufmerksamkeit gefragt ist, wie zum Beispiel beim Autofahren, verhängnisvoll werden. Gefährliche Langzeitfolgen sind chronischer Schlafmangel und Bluthochdruck. Das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte ist dadurch erhöht. Zudem können Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche und Arteriosklerose auftreten, da die Schlafapnoe sich äußerst belastend auf Herz und Gefäße auswirkt.

Schnarchen bei obstruktiver Schlafapnoe

Die häufigste Form der Schlafapnoe ist die obstruktive. Dies bedeutet, dass die Ursachen mit einer Verengung der Atemwege zusammenhängen. Wegweisendes Symptom für die obstruktive Schlafapnoe ist das Schnarchen aufgrund dieser verengten Atemwege. Atemaussetzer können dann daran erkannt werden, dass auch das Schnarchen unregelmäßiger wird und abbricht. Seltener hingegen tritt die zentrale Schlafapnoe auf. Verantwortlich ist in diesem Fall das Atemzentrum im Gehirn, das zeitweise keine Impulse für die Atmung sendet. Erst wenn der Sauerstoffgehalt unter ein kritisches Level fällt, nimmt es seine Funktion wieder auf. Ursache kann hier ein vorangegangener Schlaganfall sein.

In 80 Prozent der Fälle von Schlafapnoe neigen die Betroffenen zu Übergewicht und Fettleibigkeit. Durch Fettablagerungen in den Atemwegen wird die Atmung behindert. Weitere Risikofaktoren, die Schlafapnoe begünstigen, sind vergrößerte Rachenmandeln und Zunge, Alkoholkonsum und Rauchen sowie eine Herzschwäche.

Werden diese Risiken vermieden und Fettleibigkeit abgebaut, kann die Schlafapnoe auf natürlichem Wege behandelt werden. Auch das Schlafen in Rückenlage begünstigt Atemaussetzer. Ansonsten werden Atemmasken eingesetzt, um die Versorgung mit Sauerstoff zu gewährleisten.

September 30, 2018 at 3:57 pm Comments (0)

Wenn Schnarchen die Nacht zur Belastung werden lässt

Extremes Schnarchen kann nicht nur die Gesundheit schädigen, sondern auch die Partnerschaft empfindlich belasten. Neben jedem Schnarcher, der in einer Beziehung lebt, liegt nachts oftmals der andere wach und findet keine Ruhe. Sägen, Prusten und andere Laute, die beim Schnarchen von sich gegeben werden, stören den Betroffenen selbst in der Regel gar nicht. Doch für denjenigen, welcher hellwach daneben liegt und nicht in den Schlaf findet, kann die Nacht zur Qual werden. Zu wenig Schlaf, daraus resultierende Müdigkeit und Reizbarkeit können zu einer echten Belastung für eine Beziehung werden. Doch was kann man dagegen tun?

Probleme ehrlich ansprechen und Einsicht fördern

Viele Menschen, die mit einem Schnarcher zusammenleben, kennen das Problem: Neben dem Schnarchen an sich, was schon belastend genug wäre, kann der andere die Belastung nicht nachvollziehen. Dies ist erstmal nicht verwunderlich, denn schnarchende Menschen hören sich selbst nicht im Schlaf und wissen am nächsten Morgen von nichts. Es kommt nicht selten vor, dass das eigene Schnarchen geleugnet oder heruntergespielt wird. Zur gestörten Nachtruhe gesellt sich dann noch das Problem, dass man sich nicht ernstgenommen fühlt und glaubt, die nächtliche Unruhe ertragen zu müssen. Diese Situation kann jedoch eine Beziehung auf Dauer vergiften. Schnarcher müssen erkennen, was nachts geschieht und wie sehr der andere darunter leidet. So manchem hat es schon die Augen und Ohren geöffnet, wenn der Partner nachts einmal die Geräuschkulisse aufgezeichnet hat. Viele können sich nicht vorstellen, dass sie selbst so laut schnarchen. Haben sie aber einmal eine solche Tonaufnahme gehört, können sie sich besser vorstellen, was es heißt, über Stunden und häufig jede Nacht wach zu liegen und dem zuhören zu müssen. Einsicht ist der erste Weg zur Besserung der Problematik – wer etwas gegen sein Schnarchen tun will, hat heutzutage zahlreiche Möglichkeiten.

Schnarchen im Alter

Wenn der Mensch älter wird, finden körperliche Umbauprozesse statt, die das Schnarchen begünstigen können. Zum einen wird das Gewebe weicher, was dazu führt, dass die Gewebespannung vor allem bei Frauen deutlich nachlässt. Zudem schlafen viele ältere Menschen aufgrund von orthopädischen Problemen eher auf dem Rücken. Genau diese Schlafhaltung verstärkt allerdings die Gefahr, dass die Zunge nachts zurückfällt und eine Mundatmung einsetzt. Zu berücksichtigen ist die Zunahme des Zungenvolumens im Alter. Während diese Zunge größer wird, entwickelt aber der Mundraum nicht gleichzeitig mehr Platz. Diese Enge und die Fehlpositionierung der Zunge im Schlaf können das Schnarchen verstärken. Ein entscheidender Aspekt ist auch Übergewicht, welches sich im Alter häufig einstellt. Jedes Kilo zu viel lagert sich unter anderem im Halsbereich ein und drückt dort gerade im Liegen nach hinten. Dies führt dazu, dass die ohnehin engen Wände des Atmungsschlauches noch leichter kollabieren und der Mensch zu schnarchen beginnt.

Möglichkeiten der modernen Medizin nutzen

Schnarchen, welches die Partnerschaft immens belastet, kann unterschiedliche Ursachen haben. Eine fundierte Ursachenforschung ist der erste Schritt, um das Problem nachhaltig anzugehen. So sollte beispielsweise eine potentiell gefährliche Schlafapnoe von einem Facharzt ausgeschlossen werden. Darüber hinaus können Schnarcher selbst einiges dafür tun, dem Partner nachts mehr Ruhe zu gönnen und sich selbst zu einem ruhigen Schlaf zu verhelfen. Manchmal reichen kleine Änderungen im Alltag. Reduktion von Übergewicht kann beispielsweise helfen, weniger zu schnarchen. Manche Ärzte sehen einen Zusammenhang zwischen schwerem Essen am Abend, welches innerlich auf die Atemwege drückt, um einem Schnarchproblem. Auch Alkohol am Abend kann zu einer verringerten Muskelspannung beitragen, die ihrerseits wieder das Schnarchen begünstigt. Zuletzt kann die bewusste Änderung der Schlafposition manchmal das Schnarchen erheblich reduzieren oder gar abstellen.

Wenn kleine Änderungen der Alltagsgewohnheiten nicht reichen, sollten die Möglichkeiten der Medizin in Anspruch genommen werden. Spezielle Nasenklammern können Schnarchen reduzieren, wenn sich die Ursache dafür im Bereich des Naseneingangs abspielt. Dauerhaft effizienter sind aber entsprechende operative Eingriffe durch einen HNO-Facharzt, der die Nase sanieren kann. Spezialisierte Zahnmediziner können einem Schnarcher eine Unterkieferprotrusionsschiene anpassen. Diese verlagert den Unterkiefer ein Stück weit nach vorne, verändert die Lage der Zunge und kann damit Schnarchen verhindern. Spezielle Lagerungskissen aus dem Fachhandel können die Lage des Kopfes verändern und zur Reduzierung des Schnarchens beitragen. Wichtig ist, dass starkes Schnarchen immer ärztlich abgeklärt wird und Betroffene sich alle Möglichkeiten der professionellen Hilfe darstellen lassen.

Getrennte Schlafzimmer als Lösung?

Nicht immer ist ein Partner sofort einsichtig, dass Schnarchen die Beziehung massiv belastet, und nicht immer lassen sich Änderungen durch medizinische Maßnahmen augenblicklich herbeiführen. Dann müssen Partner abwägen: Wie wichtig ist ihnen das gemeinsame Schlafzimmer? Eine dauerhaft gestörte Nachtruhe wiegt für die meisten Menschen schwer, sodass sich über kurz oder lang unweigerlich psychosoziale Belastungen einstellen. Nachts getrennt voneinander zu schlafen, löst zwar nicht das medizinische Problem des Schnarchens, kann aber dem betroffenen Partner seinen Schlaf zurückgeben und die Beziehung wieder stabilisieren. Wichtig ist hier, miteinander im Gespräch zu bleiben, damit niemand etwas unnötig gegen sich gerichtet glaubt. Niemand schnarcht mit Absicht, Schnarchen ist keinesfalls eine Böswilligkeit dem Partner gegenüber – die daraus resultierenden Belastungen können aber so gravierend sein, dass getrennte Betten die bessere Variante im Vergleich zu täglichem Streit sind.

September 24, 2018 at 3:56 pm Comments (0)

Den perfekten BH für jede Lebenslage finden

Es ziept und zwickt und beim Sport hält er nicht, was er verspricht? Die Suche nach dem richtigen BH kann nervenaufreibend sein. Sich Wohlfühlen, größer schummeln, kaschieren, im Fitnessstudio den notwendigen Hält geben, die Anforderungen an einen BH sind groß. Das Allround-Talent für jede Lebenslage zu finden, sollte mit den nachfolgenden Tipps jedoch keine unlösbare Aufgabe mehr darstellen. Die optimale Größe Es ist die magische Kombination aus einer Zahl und einem Buchstaben. Eigentlich recht einfach, wenn man die eigene Größe einmal kennt, doch viele Frauen tragen dennoch schlecht sitzende BHs. Zum einen, weil sie die eigene Größe nicht korrekt einschätzen, zum anderen, weil es teilweise erhebliche Unterschiede bei den Herstellergrößen gibt. Wer sicher gehen möchte, sollte selbst Hand anlegen und Maß nehmen. Zuerst sollte die Unterbrustweite gemessen werden. Das Maßband wird hierzu direkt unter der Brust angesetzt. Im nächsten Schritt wird die Oberbrustweite ermittelt. Das Maßband sollte sich diesmal auf Höhe der Brustwarzen befinden. Durch das Verhältnis der beiden Messergebnisse kann schließlich das Körbchen ermittelt werden. Da die Formel doch etwas kompliziert ist, empfiehlt es sich einfach einen BH -Größen Rechner im Internet anzuwenden und die gemessenen Werte einzutragen. So ist die richtige Größe im Handumdrehen ermittelt und das Shopping kann beginnen.

Wie muss der perfekte BH sitzen?

 Wenn der BH kneift oder die Träger einschneiden ist es offensichtlich, er sitzt nicht richtig. Beim Anprobieren eines BHs ist es wichtig darauf zu achten, dass der BH gut am Brustkorb anliegt, aber nicht zu stramm ist. Er sollte am Rücken waagerecht sitzen und am Ausschnitt sollte alles schön verpackt sein und nichts überquellen. Ist der Sitz komfortabel, muss man sich, falls noch nicht geschehen darüber klar werden wo, wann und wie lange der BH getragen werden soll! Davon sollte es abhängen, welches Material oder welche Form gewählt wird. Selbstverständlich gelten für sportliche Aktivitäten andere Anforderungen als für verführerische Dessous, deren Sinn darin besteht, nicht allzu lang am Körper der Trägerin zu verweilen. Und auch auf die körperlichen Gegebenheiten muss Rücksicht genommen werden. Während ein A-Körbchen eher Unterstützung im Sinne von Push-up Körbchen benötigen könnte, besteht die Unterstützung bei einem F Körbchen eher in breiten Trägern und festem Halt.

Welche BH Form für meine Figur?

Ob Balcony-BH, T-Shirt-BH oder Push-up, für jede Brustform gibt es die richtige Wahl. Den Einstieg macht das volle Körbchen, ein üppiger weiblicher Busen. Ideal für Frauen mit großer Oberseite eignet sich der Minimizer. Dieser BH verkleinert die Brüste optisch und drückt die Brust Richtung Achseln. Besitzt dieser noch breite Träger, so bietet er optimalen Halt. Der Push-up BH soll genau das Gegenteil bewirken und eignet sich vor allem für Frauen mit kleinen Brüsten, die diese jedoch ansprechen in Szene setzen möchten. Der Push-up besitzt eingenähte oder herausnehmbare Kissen und sorgt dafür, dass die Brust im oberen Bereich voluminöser erscheint. Ein T-Shirt BH eignet sich wunderbar für mittelgroße Oberweiten. Der T-Shirt BH verzichtet auf Nähte oder Verzierungen die sich unter der Kleidung abzeichnen und kann hervorragend unter eng anliegender Kleidung getragen werden.

Den richtigen BH für den richtigen Moment oder das richtige Vorhaben zu finden benötigt einige Zeit, ist jedoch nicht unmöglich. Zum Glück muss Frau sich bei der großen Auswahl auch nicht auf nur ein passendes Exemplar beschränken.

August 16, 2018 at 9:51 am Comments (0)

Fruchtsäurepeeling – Top oder Flop

Ein Fruchtsäurepeeling gilt als wirksame Maßnahme auf dem Weg zum Traumteint. Aber wie gut tut die Behandlung wirklich und gibt es bei all den positiven Effekten auch Nebenwirkungen? Um das Treatment objektiv beurteilen zu können, sollte man zuerst wissen was genau bei einem Fruchtsäurepeeling passiert. Säure im Kampf gegen Falten Das Fruchtsäurepeeling zählt zu den chemischen Peelings. Meist ist die Grundlage die sogenannte Alpha-Hydroxysäure, die meist aus natürlichen Stoffen wie Trauben oder Zuckerrohr gewonnen wird. Weitere AHA’s, die für Fruchtsäurepeelings verwendet werden können, sind Apfelsäure, Zitronensäure oder Milchsäure. Die Wirkung eines solchen Peelings liegt darin, dass die genannten Säuren in die oberste Hautschicht eindringen und die Zellteilung anregen. Es lösen sich Hautschuppen aus der oberen Hornschicht, was die Kollagenproduktion anregt. Die Haut wirkt frischer, jünger und sichtbar geglättet. Das Peeling an sich läuft weitgehend schmerzfrei ab. Lediglich ein leichtes Brennen oder Kribbeln kann auftreten. Sollte dies im Einzelfall zu unangenehm werden, muss die Säure umgehend neutralisiert werden. Nach der Behandlung können Patienten für gewöhnlich sofort ihrem gewohnten Tagesablauf nachgehen.

Effektiv für jede Haut?

Das Fruchtsäurepeeling kann großartige Effekte mit sich bringen aber nur für den richtigen Hauttyp. Geeignet ist es insbesondere für Menschen mit Akne, Narben, Pigmentflecken und Verhornungsstörungen. Auch bei grobporiger Haut und Sonnenschäden kann es das richtige Mittel der Wahl sein. Schwierigkeiten bei der Behandlung mittels Fruchtsäure können auftauchen, wenn Allergien oder Unverträglichkeiten gegen die angewandte Säure bestehen. Es ist wichtig dies zuvor zu testen. Auch für Patienten die an der Hautkrankheit Couperose oder anderen Erweiterungen der Gefäße leiden, ist die Behandlung nicht geeignet. Vorsicht ist außerdem geboten, wenn die Patientin häufig oder akut an Herpes leidet. Obwohl es sich bei der Anwendung um eine Schönheitsbehandlung handelt, muss bedacht werden, dass die Haut bei dem Peeling mit einem Säuregemisch in Kontakt gebracht wird. In seltenen Fällen zum Beispiel bei zu langer Einwirkzeit, kann die Säure zu Verätzungen oder Pigmentstörungen auf der Haut führen. Die Folge können Rötungen, Reizungen oder Schwellungen in den Tagen nach der Anwendung sein. Auch ein Aufblühen von Akne als Nebenwirkung kann nicht immer ausgeschlossen werden. Obwohl die Behandlung schöner machen soll, müssen die Risiken einkalkuliert werden. Ein Fruchtsäurepeeling sollte deshalb ausschließlich von geschulten Kosmetikern oder Dermatologen durchgeführt werden.

Nachbehandlung & Resultat

Nach einem erfolgreichen Fruchtsäurepeeling sollte der beanspruchten Haut etwas Ruhe gegönnt werden. Dekorative Kosmetik kann nach wenigen Tagen wieder verwendet werden. Es sollte darauf geachtet werden, dass die behandelten Hautpartien vorsichtig gereinigt und nicht zusätzlich gereizt werden. In der ersten Zeit nach der Anwendung sollte auf zusätzliche Masken oder Peelings verzichtet werden. Für intensive Sonnenbestrahlung und Sonnenbankbesuche gelten die gleichen Empfehlungen, jedoch noch bis zu vier Wochen nach der Behandlung. Für bestimmte Hauttypen kann ein Fruchtsäurepeeling, das vom Profi durchgeführt wird, hervorragende Resultate mit sich bringen. Ob sich das Peeling für den eigenen Typ eignet oder die Risiken überwiegen, muss im Einzelfall innerhalb eines Beratungsgespräch geklärt werden. Es scheint, dass für das Fruchtsäurepeeling das Sprichwort: „Wer schön sein will, muss leiden!“ durchaus seine Gültigkeit besitzt.

July 20, 2018 at 9:46 am Comments (0)

Bruststraffung – der Weg zurück zum Traumbusen

Ein voller und wohlgeformter Busen stellt eines der wichtigsten Elemente des heutigen Schönheitsideals da. Der Busen gilt als Symbol für Weiblichkeit, Jugend und Erotik. Abweichungen von diesem Schönheitsideal können zu mangelndem Selbstwertgefühl führen. Unsicherheit und Einschränkungen bei sexuellen aber auch sportlichen Aktivitäten können die Folge von geringem Selbstbewusstsein sein. Betroffene scheuen sich etwa vor Sauna oder Schwimmbad Besuchen und schämen sich, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen.

Großer Leidensdruck für Betroffene

Hängende oder ungleichgroße Brüste stellen kein körperliches Problem dar. Sie können aber zu erheblichen psychischen Problemen führen, die für die Betroffenen mit einem starken Leidensdruck verbunden sind. Ein hängender Busen kann genetisch bedingt sein oder die Folge von Alterserscheinungen und Gewichtsschwankungen. Der Busen verliert im Alter oder nach einer längeren Stillperiode an Volumen und Spannkraft. Auch Diäten und häufige Gewichts zu- oder Abnahmen können das Gewebe schwächen. So kann es schließlich zu einem Absinken der Brustwarze kommen. Eine Bruststraffung kann bei den Betroffenen zu mehr Zufriedenheit und größerem Selbstbewusstsein führen.

“Eine Bruststraffung kann sowohl mit als auch ohne Implantate erfolgen. Dies hängt individuell von den Wünschen und Voraussetzungen der Betroffenen ab.” Praxisklinik Colonnaden, Praxisgemeinschaft, Colonnaden 9, 20354 Hamburg

Wer eine Bruststraffung in Erwägung zieht, sollte auch die Risiken in Betracht ziehen, die ein solcher Eingriff mit sich bringt. Es handelt sich um eine Operation unter Vollnarkose, die nur von Spezialisten durchgeführt werden sollte. Da es sich bei der OP selten um einen medizinisch notwendigen Eingriff handelt, müssen die Betroffenen den Wunsch vom Traumbusen meist aus eigener Tasche finanzieren. Die Kosten werden nur in Ausnahmefällen von der Krankenkasse übernommen.

Wie, wann und wo?

Bei der Bruststraffung wird mittels moderner Methoden aus dem körpereigenen Gewebe die Brust neu modelliert. So kann wieder eine schöne, volle Brustform erreicht werden und vorhandene Asymmetrien können ausgeglichen werden. Entscheidet sich die Patientin für eine Bruststraffung, sollte auch der Zeitpunkt sinnvoll gewählt werden. Die Haltbarkeit des Ergebnisses hängt zum einen von persönlichen Gegebenheiten ab, zu anderen sollte man jedoch beachten, dass eine (erneute) Schwangerschaft oder weitere Gewichtsschwankungen wieder zum Erschlaffen der Brüste führen können. Es ist wichtig diese Faktoren bei der Wahl des Zeitpunkts zu berücksichtigen, um möglichst lange Freude an dem Ergebnis zu haben.

Den richtigen Spezialisten für eine Bruststraffung zu finden ist wichtig und hat viel mit Vertrauen zu tun.

Eine ausführliche Recherche im Internet kann helfen, letztlich ist das persönliche Beratungsgespräch jedoch entscheidend. In einem solchen Gespräch können Fragen und Wünsche besprochen werden. Auch die genaue Vorgehensweise, Schnittführung und mögliche Narben sollten hier ein Thema sein. Außerdem ist es wichtig sich angemessen auf eine bevorstehende Operation vorzubereiten und im Anschluss genügend Zeit zur Erholung einzuplanen. Der Arzt wird Ihnen hierzu detaillierte Anweisungen geben. Eine Bruststraffung bleibt ein medizinischer Eingriff der mit Risiken verbunden ist. Gleichzeitig kann er auch eine Chance für eine große Steigerung der Lebensqualität darstellen.

June 25, 2018 at 9:09 am Comments (0)

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