Brustoperationen

Vorbeugung einer Kapselfibrose bei der Brustvergrößerung

 

Es ist bis heute noch nicht eindeutig bekannt, wodurch eine Kapselfibrose ausgelöst werden kann.
Es gibt allerdings mehrere Hinweise auf Risikofaktoren, die einen ursächlichen Zusammenhang haben könnten. Die Nummer eins der Faktoren – die glatte Oberfläche der älteren Implantate. Bei einem Riss im Implantat kann Silikon austreten. Dieser Austritt des Silikons zählt zu den großen Risiken einer Verkapselung. Die Erkrankungsrate ist offensichtlich höher, sobald die Kissen über dem Brustmuskel eingesetzt werden.

Einerseits ist die bevorzugte Platzierung der Implantate zwar unter dem Brustmuskel, andererseits ist es aus medizinischen und formschönen Gründen nicht ratsam. Es liegt am behandelnden Spezialisten, welche Position der Kissen er für besser hält. Wenn Patientinnen eine Neigung zur Bildung von Narben haben, begünstigt das eventuell eine Verkapselung. Zudem gehören zu den Risikofaktoren Blutergüsse in der Wundhöhle und dadurch bedingte Narbenbildung oder Autoimmunerkrankungen. Um große Blutergüsse zu verhindern, legt der Arzt nach der Operation Drainagen.

Das größte Risiko einer Verkapselung tragen Patientinnen, die eine Krebsbestrahlung hinter sich haben. Deshalb wird bei der Rekonstruktion der Brust bei Krebspatientinnen bevorzugt Eigengewebe verwendet.

Kapselfibrose vorbeugen

Das Risiko einer Minimierung von Verkapselungen erreicht man durch

· Moderne Kissen mit einer Füllung aus Kohäsivgel und rauer Oberfläche

· Sorgfältige Hygiene im Operationssaal

· Chirurgen mit Erfahrung im Bereich der Brustvergrößerung

· Blutarme und das Gewebe schonende Operationstechniken

· Vorbeugung von Blutergüssen und Narbengewebe Bildung

· Information des Arztes durch den Patienten über alle Risikofaktoren

· Verwendung von Drainagen nach der Operation

· Antibiotika während und nach dem Eingriff zur Verhinderung von Infektionen

· Verlässliche Umsetzung des Patienten aller Verhaltensmaßregeln

· Moderne Ultraschallsysteme zur Verbesserung der Sauerstoffversorgung und
Durchblutung

· Vorbeugende Anwendung von Ultraschall vor der Operation

· Regelmäßige Massagen

· Kompressions-BH

Das Ultraschallverfahren

Mit einem speziellen Ultraschallwellen-Gerät kann das Bindegewebe erfolgreich behandelt werden oder eine Verkapselung im Vorfeld verhindert werden. Der Generator sendet Hochfrequenzwellen und regt dadurch die Sauerstoffversorgung und die Durchblutung des Gewebes an. Die Behandlung ist schmerzfrei. In ungefähr sechs Sitzungen ist es möglich, bestehende oder wiederkehrende Verkapselungen aufzulösen. Pro Woche zwei Behandlungen von zwanzig bis vierzig Minuten sind ausreichend.

Wie Sie den richtigen Chirurgen finden

Der Erfolg einer plastischen Schönheitsoperation ist davon abhängig, wie gut Ihr Chirurg ist. Deshalb sollten Sie sich Zeit lassen und mit Sorgfalt auswählen. Ein wirklich guter Spezialist braucht folgende Merkmale:

· fundierte Ausbildung

· jahrelange Erfahrung

· Einfühlungsvermögen in die Psyche einer Patientin

· ästhetisches Formgefühl

· offizielle Befähigung für Brustoperationen

· Nachweise der Häufigkeiten an Operationen

· gute Referenzen

Jeder Facharzt darf jede Operation ausführen. Dafür muss er keine spezielle Ausbildung nachweisen. Viele Titel sind ungeschützt und werden von vielen Ärzten verwendet, die diese Ausbildung nicht haben. Dazu gehören die Bezeichnungen wie ästhetischer Chirurg, Schönheitschirurg oder kosmetischer Chirurg. Diese Titel sind bieten keine Gewährleistung dafür, dass der Arzt diese Operation erfolgreich ausführen wird.

Deshalb wird immer öfter darauf hingewiesen, dass Patientinnen sich an die Bezeichnung Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie halten sollen, wenn Sie auf der Suche nach dem richtigen Arzt sind.

Ärzte dürfen diese Bezeichnung nur tragen, wenn sie eine Weiterbildung von mehreren Jahren haben. Zusätzlich müssen sie eine Facharztprüfung bei der Landesärztekammer an ihrem Zuständigkeitsort abgelegt haben. Das zeichnet den Experten auf dem Gebiet der Schönheitschirurgie aus. Viele andere Begriffe, die zum Teil missbraucht werden und über die Kenntnis des Arztes über solche Eingriffe nichts aussagen, versprechen nicht unbedingt einen Erfolg bei Brustoperationen.

Deshalb sollten Sie sich nur Ärzte aussuchen, die einen geschützten Titel vorweisen können. Diese Bezeichnungen sind

· Plastischer und Ästhetischer Chirurg

· Facharzt für Plastische Chirurgie

· Plastischer Chirurg

Bei diesen Titeln des Arztes minimieren Sie das Risiko von Pfusch und können auf die Qualifikation des Spezialisten vertrauen. Diese geschützten Bezeichnungen sind ein wichtiger Hinweis auf die Qualität, die ein Arzt bei Schönheitsoperationen abliefert. Deshalb sollten Sie immer einen Chirurgen mit diesen Bezeichnungen vorziehen.

Erstgespräch beim Chirurgen Ihres Vertrauens

Das erste Vorgespräch beim Spezialisten ist wichtig. Vertrauen wird aufgebaut und Sie können alle Fragen stellen, auch nach seiner Befähigung und Ausbildung. Ausschlaggebend sollte die Erfahrung des Chirurgen sein, die Anzahl von Brustoperationen und seine guten Referenzen. Während dieses Vorgesprächs sollte der Arzt Sie über das Thema Brustoperation umfassend informieren können. Dazu gehören Einzelheiten zum Ablauf der Behandlung, Narkose, Erholungsphase und die Risiken einer solchen Schönheitsoperation. Sollten Sie trotzdem Zweifel an der Befähigung des Arztes haben oder kein Vertrauen aufbauen können, sind Sie gut beraten, einen weiteren Arzt zu konsultieren.

7 Gründe, warum eine 3D-Simulation vor einer Brust-OP sinnvoll ist

Frauen, die mit dem Gedanken spielen, eine Brustvergrößerung vornehmen zu lassen, haben oft ein Idealbild aus Zeitschriften oder Filmen vor Augen. Sie können oft nicht genau einschätzen, wie viel zusätzliche Körbchengrößen sinnvoll und vor allem passend zu ihrem Körper sind.

Optimale Vorbereitung und realistische Bilder mit einer 3D-Simulation

Eine großartige Hilfe bietet die moderne 3D-Simulation der Brust. Mit dieser technischen Unterstützung lässt sich bereits vor der Operation darstellen, wie sich die verschiedenen Größen und Formen der Implantate auf das gesamte Erscheinungsbild der Frau auswirken werden. Die Patientin erhält bereits vor dem chirurgischen Eingriff eine realistische Vorstellung davon, wie sie nach der Operation aussehen wird.

Es empfiehlt sich, die 3D-Simulation gemeinsam mit dem behandelnden Arzt zu erstellen. Ein guter Fachmann der plastischen Chirurgie wird die Patientin aufgrund seiner Erfahrungen und seines ästhetischen Empfindens kompetent beraten können. Simuliert werden können unterschiedliche Implantatformen und -größen sowie bei vorhandenen Asymmetrien die Möglichkeiten der operativen Angleichung der Brüste. Gute Mediziner nutzen die Beratung der Patientin, um über Risiken und Nebenwirkungen der Operation sowie über mögliche Probleme mit zu großen Brüsten aufzuklären.

Jeder Arzt, der die entsprechende Software zur Verfügung hat, kann die 3D Simulation durchführen. Möglich ist, die Bilder zusammen mit dem Arzt in der Praxis zu erstellen oder auch selbst im Internet Fotos hochzuladen und auszuwerten. Es empfiehlt sich auch, die 3D Bilder zusammen mit dem Partner oder einer Vertrauten zu prüfen.

Die 3D-Simulation ist völlig unkompliziert. Je ein seitliches und ein Foto der Vorderansicht des Oberkörpers der Patientin werden hochgeladen. Blitzschnell werden Bilder erstellt, die das Ergebnis bei Implantation der gewählten Größen und Formen sichtbar machen. Bei Bedarf können weitere Größen visuell erprobt werden, bis das Wunschimplantat gefunden ist.

Sieben Gründe, die für eine 3D-Simulation der Brust vor der Operation sprechen:

  1. Die Patientin erhält eine realistische Vorstellung von ihrem Aussehen nach dem chirurgischen Eingriff.
  2. Der Partner der Patientin kann sich bereits frühzeitig ein Bild vom späteren Erscheinungsbild seiner Frau machen und ihr bei der Entscheidung zur Seite stehen.
  3. Der behandelnde Arzt bekommt durch die 3D Simulation eine umfassende Vorstellung von den Wünschen und Vorstellungen seiner Patientin. Im Gespräch zwischen Arzt und Patientin können alle Vor- und Nachteile der verfügbaren Implantatformen und -größen unterstützt durch die 3D Bilder ausführlich diskutiert werden.
  4. Der behandelnde Arzt kann die Operation mit Hilfe der 3D Simulation optimal planen.
  5. Die Einbindung der 3D Simulation der Brustvergrößerung führt zu einer deutlichen Erhöhung der Qualität der ärztlichen Beratung.
  6. Der 3D Simulator kann übrigens nicht nur die Ergebnisse von Brustvergrößerungen darstellen. Ebenso können Brustverkleinerungen, Bruststraffungen, Fettabsaugungen und andere Eingriffe der ästhetisch plastischen Chirurgie in Vorher-Nachher-Bildern realitätsnah dargestellt werden.
  7. Die 3D Simulation ist komplikationslos durchführbar.

Medizinische Indikationen für eine Brustverkleinerung

Viele Frauen wünschen sich schöne volle Brüste. Sie gelten als Zeichen der Weiblichkeit und erhöhen die Attraktivität einer Frau. Was aber führt zu dem Wunsch, seine Brust verkleinern zu lassen?

Große Brüste haben auch Schattenseiten. In einigen Fällen passt die Größe der Brüste nicht zur Statur der Frauen. Die medizinische Bezeichnung dafür ist Mammahypertrophie. Betroffene Frauen klagen über dauerhafte Rücken-, Nacken oder Kopfschmerzen. Die hohe Belastung der Wirbelsäule führt zu Haltungsfehlern und auch zu psychischen Beschwerden. Bereits in der Pubertät zeichnen sich für betroffene Mädchen Schwierigkeiten ab. Hänseleien in der Schule und die Angst vorm Sportunterricht führen nicht selten dazu, dass sich Mädchen völlig verschließen. Zu große Brüste sind ein ernstzunehmendes Handicap. Einfach mal joggen oder Handball spielen ist für Betroffene kaum möglich. Nicht zu unterschätzen ist die seelische Beeinträchtigung, die besonders im jüngeren Alter zu schwerwiegenden Depressionen führen kann. Einige Frauen versuchen, mit extremen Diäten die Größe der Brüste zu reduzieren, was in den meisten Fällen nicht gelingen kann. Für die von Mammahypertrophie betroffenen Frauen kann eine Brustverkleinerung eine enorme Erleichterung bringen.

Brustverkleinerungen bei Asymmetrien

Es gibt weitere Gründe für den Wunsch nach einer Verkleinerung der Brust. In seltenen Fällen sind die Brüste unterschiedlich groß. Bei deutlichen Asymmetrien leidet das Selbstwertgefühl der Frauen oft enorm. Die Patientinnen versuchen, durch wallende Kleidung die Asymmetrie zu verbergen. Ein Besuch in der Badeanstalt oder im Fitnessstudio ist ausgeschlossen und eine unbekümmerte Nacktheit mit dem Partner kaum denkbar. Schwere große Brüste haben häufig Hautirritationen und Ekzeme in der Brustfalte zur Folge. Durch die ständige Belastung ist das Abheilen erschwert. All diese Gründe führen zum Wunsch nach einer Brustverkleinerung.

Anerkannte Indikationen für eine operative Verkleinerung der Brüste

  1. Die Brüste sind überproportional groß. Die Entnahme von mehr als 400 Gramm Brustgewebe ist nötig.
  2. Die Patientin leidet unter chronischen Ekzemen in den Unterbrustfalten.
  3. Die Größe der Brüste hat bereits zu Haltungsfehlern geführt.
  4. Die Patientin leidet unter häufigen Nacken- und Rückenschmerzen.
  5. Die Größe der Brüste beeinträchtigt das Leben der Patientin so stark, dass bereits sich seelische Beeinträchtigungen entwickelt haben.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse und Voraussetzungen für die Operation

Bei Vorliegen dieser medizinischen Indikationen ist oft eine Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse möglich. So früh wie möglich sollten die anfallenden Kosten geklärt werden.Der Arzt bestätigt die Notwendigkeit des chirurgischen Eingriffs und reicht den Antrag auf Kostenübernahme bei der zuständigen Krankenkasse ein. Betroffene Frauen sollten sich von ihrem behandelnden Arzt ausführlich beraten lassen. Der Chirurg erläutert die Operation und klärt über Risiken und Nebenwirkungen auf.

Vor der Brust-Operation wird eine Mammografie durchgeführt. Diese liefert wichtige Informationen über die Struktur des Brustgewebes. Heutzutage ermöglichen 3D-Simulationen, bereits vor dem Eingriff Vorher-Nachher-Bilder zu erstellen, die der Patientin das gewünschte Ergebnis realitätsnah darstellen.

Die Patientin muss für eine operative Brustverkleinerung volljährig und gesund sein. Wichtig ist, einen kompetenten Facharzt zu suchen, der die ästhetische Brustkorrektur beherrscht. Empfehlenswert ist, hier auf die Bezeichnung „Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie“ zu achten, dies gilt als verlässlicher Nachweis, dass der Mediziner sein Handwerk versteht. Patienten sollten auch Wert darauf legen, dass der Arzt einer Fachgesellschaft für ästhetische und plastische Chirurgie angehört.

Bruststraffung – der Weg zurück zum Traumbusen

Ein voller und wohlgeformter Busen stellt eines der wichtigsten Elemente des heutigen Schönheitsideals da. Der Busen gilt als Symbol für Weiblichkeit, Jugend und Erotik. Abweichungen von diesem Schönheitsideal können zu mangelndem Selbstwertgefühl führen. Unsicherheit und Einschränkungen bei sexuellen aber auch sportlichen Aktivitäten können die Folge von geringem Selbstbewusstsein sein. Betroffene scheuen sich etwa vor Sauna oder Schwimmbad Besuchen und schämen sich, sich in der Öffentlichkeit zu entblößen.

Großer Leidensdruck für Betroffene

Hängende oder ungleichgroße Brüste stellen kein körperliches Problem dar. Sie können aber zu erheblichen psychischen Problemen führen, die für die Betroffenen mit einem starken Leidensdruck verbunden sind. Ein hängender Busen kann genetisch bedingt sein oder die Folge von Alterserscheinungen und Gewichtsschwankungen. Der Busen verliert im Alter oder nach einer längeren Stillperiode an Volumen und Spannkraft. Auch Diäten und häufige Gewichts zu- oder Abnahmen können das Gewebe schwächen. So kann es schließlich zu einem Absinken der Brustwarze kommen. Eine Bruststraffung kann bei den Betroffenen zu mehr Zufriedenheit und größerem Selbstbewusstsein führen.

“Eine Bruststraffung kann sowohl mit als auch ohne Implantate erfolgen. Dies hängt individuell von den Wünschen und Voraussetzungen der Betroffenen ab.” Praxisklinik Colonnaden, Praxisgemeinschaft, Colonnaden 9, 20354 Hamburg

Wer eine Bruststraffung in Erwägung zieht, sollte auch die Risiken in Betracht ziehen, die ein solcher Eingriff mit sich bringt. Es handelt sich um eine Operation unter Vollnarkose, die nur von Spezialisten durchgeführt werden sollte. Da es sich bei der OP selten um einen medizinisch notwendigen Eingriff handelt, müssen die Betroffenen den Wunsch vom Traumbusen meist aus eigener Tasche finanzieren. Die Kosten werden nur in Ausnahmefällen von der Krankenkasse übernommen.

Wie, wann und wo?

Bei der Bruststraffung wird mittels moderner Methoden aus dem körpereigenen Gewebe die Brust neu modelliert. So kann wieder eine schöne, volle Brustform erreicht werden und vorhandene Asymmetrien können ausgeglichen werden. Entscheidet sich die Patientin für eine Bruststraffung, sollte auch der Zeitpunkt sinnvoll gewählt werden. Die Haltbarkeit des Ergebnisses hängt zum einen von persönlichen Gegebenheiten ab, zu anderen sollte man jedoch beachten, dass eine (erneute) Schwangerschaft oder weitere Gewichtsschwankungen wieder zum Erschlaffen der Brüste führen können. Es ist wichtig diese Faktoren bei der Wahl des Zeitpunkts zu berücksichtigen, um möglichst lange Freude an dem Ergebnis zu haben.

Den richtigen Spezialisten für eine Bruststraffung zu finden ist wichtig und hat viel mit Vertrauen zu tun.

Eine ausführliche Recherche im Internet kann helfen, letztlich ist das persönliche Beratungsgespräch jedoch entscheidend. In einem solchen Gespräch können Fragen und Wünsche besprochen werden. Auch die genaue Vorgehensweise, Schnittführung und mögliche Narben sollten hier ein Thema sein. Außerdem ist es wichtig sich angemessen auf eine bevorstehende Operation vorzubereiten und im Anschluss genügend Zeit zur Erholung einzuplanen. Der Arzt wird Ihnen hierzu detaillierte Anweisungen geben. Eine Bruststraffung bleibt ein medizinischer Eingriff der mit Risiken verbunden ist. Gleichzeitig kann er auch eine Chance für eine große Steigerung der Lebensqualität darstellen.

Mehr zur Brustverkleinerung

Eine Brustverkleinerung wird immer häufiger ins Auge gefasst. Zu große Brüste verursachen oftmals starke Rückenschmerzen, die wirklich unangenehm sind. Was liegt da näher als der Besuch beim Chirurgen ? Eine Brustverkleinerung nennt man im Fachjargong auch Mammareduktion. Nach einer solchen Operation erleben die betroffenen Frauen wieder neue Lebensqualität.

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Die Aufklärung ist ein absolutes Muss

Bei einer solchen Operation ist es wichtig auf Sicherheit zu achten und eine vorherige Aufklärung ist ein absolutes Muss. Man bespricht mit der Patientin ihre Wünsche, aber auch die Risiken werden hier genaustens erörtert. Wichtig ist ein bestmögliches Behandlungsergebnis zu erzielen.
Es existieren viele verschiedene Möglichkeiten eine Brust verkleinern zu lassen. Hier kommt es immer darauf an welche Menge an Fettgewebe der Brust entnommen werden soll oder auch kann.

Wie findet eine solche Operation in der Regel statt ? Am Rand des Warzenhofs wird ein Schnitt gemacht und von dort senkrecht weiter geschnitten in die Brustumschlagfalte. Bei großen oder mittelgroßen Brüsten ist es nötig das ein weiterer Schnitt quer durch die Umschlagfalte gezogen wird.

Risiko und Kosten

Die häufigsten Risiken, die bei einer Brustverkleinerung auftreten können, da es sich hier immerhin um eine Operation handelt, sind Wundheilstörungen. Diese Risiken treten öfters bei sehr großen Brüsten auf oder auch bei Risikopatienten. Dies sind beispielsweise Patienten welche unter Diabetes leiden.

In der Regel trägt die Kosten einer Brustverkleinerung immer die Krankenkasse. Hierzu ist diese gesetzlich verpflichtet. Natürlich gibt es auch hier wieder Ausnahmen. Ist ein solcher Eingriff medizinisch nicht notwendig so wird sich die Krankenkasse quer stellen. Hier müssen Sie schon nachweisen das Sie beispielsweise unter starken Rückenbeschwerden leiden.

Eine Bescheinigung Ihres Arztes das Sie wegen einem Rückenleiden in Behandlung sind oder aber auch wegen anderer Beeinträchtigungen, welche auf die Größe Ihrer Brüste zurück zu führen sind, ist immer Vorteilhaft um die Unterstützung Ihrer Krankenkasse zu bekommen, das eine solche Operation von dieser übernommen wird.

Mehr Informationen zum Thema Brustverkleinerung finden Sie hier.

Im Detail: Brustvergrößerung

Die Brustvergrößerung zählt zu den am meisten durchgeführten kosmetischen Eingriffen. Hier können Sie wählen zwischen Silikon Implantaten oder Kochsalzimplantaten. Implantate gibt es hier in verschiedenen Größen je nach gewünschtem Effekt. Sie können kleinere und auch größere Störfaktoren mit einer Brustvergrößerung sehr gut kaschieren.

Der Wunsch nach einer sehr großen Brust ist bei vielen Frauen stets da, doch dies wird bei einem seriösen Arzt oftmals nicht umgesetzt. Eine Vergrößerung von beispielsweise Körbchen A auf Körbchen DD sollte nicht einfach so durchgeführt werden, denn hier können im Nachhinein Komplikationen auftreten.

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Risiken-Kosten-Schonzeit

Das Wichtigste beim Einsetzen eines Brustimplantates ist die Sicherheit und ein zufriedenes Ergebnis. Es sollten nur Implantate mit Zertifizierung verwendet werden. Empfehlenswert sind immer Kochsalzimplantate, diese fühlen sich zwar nicht so natürlich wie Silikon Implantate an, jedoch haben sie eine große Ähnlichkeit mit körpereigenen Substanzen und lösen sich bei Beschädigung völlig auf.

Wie bei jeder Operation gibt es selbstverständlich auch bei der Brust OP Risiken. In der Regel treten weniger Komplikationen durch den Chirurgen auf, sofern Sie sich an einen qualifizierten Arzt gewandt haben, als Komplikationen durch das Abstoßen der Implantate. Der Körper erkennt in manchen Fällen das es sich hier um einen Fremdkörper handelt und weigert sich diesen anzunehmen.

Welche Kontraindikationen gibt es?

Zu erwähnen wäre sicherlich noch die Frage, welche sich viele Frauen stellen, ob sie nach der Operation noch stillen können? Dies ist überhaupt kein Problem. Wenn der Eingriff ordnungsgemäß durchgeführt wurde so können Sie auch Ihr Baby nach der Operation noch stillen.

Nach diesem Eingriff sollten Sie sich einige Zeit schonen und mindestens 6 Monate der Sonne aus dem Weg gehen. Sicherlich ist es auch eine Frage wert ob die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden ? Dies ist leider nur der Fall wenn es medizinisch notwendig ist beispielsweise bei Brustkrebs.

Was Sie über eine Brustverkleinerung wissen müssen

Was ist eine Brustverkleinerung und welche Gründe gibt es dafür?

Eine Brustverkleinerung (auch als Mammareduktionsplastik bezeichnet) meint eine Operation, bei der die Brust verkleinert wird. Dabei kann dieses Vorhaben unterschiedliche Gründe haben. Zum einen kommt hier der medizinische sowie der kosmetische Aspekt in Betracht. Frauen, die große Brüste haben, verfügen oftmals über Rückenbeschwerden und Verspannungen. Außerdem treten bei großen Brüsten auch oftmals Hautinfekte innerhalb der Brustumschlagfalte (auch Intertrigo genannt) auf. Dies führt zu körperlichen Einschränkungen. Es liegt daher ein medizinischer Grund für eine Brustverkleinerung vor. Allerdings besteht bei einer nicht geringen Anzahl von Frauen auch das Bedürfnis nach einer Verkleinerung der Brust aus kosmetischen Gründen. Folglich werden große Brüste von diesen Frauen als unschön empfunden. Auch Männer können über eine sogenannte Verweiblichung der Brust verfügen. Hierbei kommt die Methode der Fettabsaugung zum Einsatz, die dazu führt, dass sich die Brust verkleinert.

Wie erfolgt der Operationsvorgang und wann ist er medizinisch?

Eine Vielzahl von Ärzten ist sich darüber einig, dass eine medizinische Verkleinerung ab einem Gewicht von 500 Gramm vorliegt, das auf jeder Seite der Brust entfernt wird. Eine Operation an der Brust wird grundsätzlich unter Narkose durchgeführt. Dabei gibt es jedoch viele verschiedene Operationstechniken. Welche Technik angewandt wird, hängt unter anderem von der Größe der Brust und deren Beschaffenheit ab. Im Rahmen der Operation wird ein Schnitt vollzogen. Beginnend am Rand des Warzenhofs wird die Brust senkrecht nach unten aufgeschnitten (in die Brustumschlagfalte). Wenn die Brust allerdings besonders groß ist, muss der Schnitt quer in die Umschlagfalte erfolgen. Ziel ist es, das Fett- und Drüsengewebe, das für die Größe der Brust verantwortlich ist, zu entfernen. Als Konsequenz entsteht ein Hautüberschuss, welcher ebenfalls entfernt werden muss. Es kommt mithin zu einer Straffung der Brust. Im Hinblick auf die Operation muss auch die Brustwarze und der Warzenhof an eine neue Stelle verschoben werden. Es wird ein Stiel benötigt, der die Brustwarze mit Blut versorgen soll. In der Praxis erfolgt die Blutversorgung entweder über das Drüsengewebe oder über einen Teil der Haut. Bei äußerst großen Brüsten ist der Stiel für eine ausreichende Blutversorgung zu lang. Es wird eine freie Verpflanzung der Brustwarze vorgenommen.

Welche Risiken gibt es und wie sollten diese betrachtet werden?

Einer Verkleinerung der Brust stellt grundsätzlich einen operativen Eingriff dar. Dieser ist sorgfältig vorzubereiten. Nur so kann ein Ergebnis erreicht werden, das dem Patienten das Leben nach der Operation erleichtert. Kosmetische Eingriffe werden von allen zuständigen Ärzten sehr ausführlich erklärt. Schließlich ist eine Operation mit vielen Risiken verbunden. Es muss ein entsprechender Nutzen gegenüberstehen und die Residualgröße hinsichtlich des Risikos und des Nutzens positiv sein. Sehr große Brüste schaffen bei einer Verkleinerung einen erheblichen Nutzenwert für den Patienten. Eine Operation ist hier in jedem Fall in Erwägung zu ziehen. Es können aber durchweg Wundheilungsstörungen auftreten. Ein beispielhafter Risikofaktor ist Diabetes. Wundheilungsstörungen können in der Regel jedoch ohne eine Operation behoben werden, da sie in der Brustumschlagfalte auftreten. Eine Brustverkleinerung kann zudem zu einem Verlust der Brustwarze führen. Dieser Fall tritt allerdings äußerst selten ein. Dennoch ist im Falle eines Verlustes der Brustwarze mit allgemeinen Gefühlsstörungen und einer eingeschränkten Stillfähigkeit zu rechnen. Aus ästhetischer Sicht ist zu berücksichtigen, dass zu sichtbaren Narben kommt.

Werden die Kosten für eine Brustverkleinerung erstattet?

Bei einem medizinischen Eingriff ist es üblich, dass die Krankenkasse die Kosten des Eingriffs übernimmt. Aufgrund der durch die große Brust entstehenden Schmerzen ist sie sogar dazu verpflichtet, sofern die Schmerzen nachweisbar sind. Eine Vielzahl von Krankenkassen haben jedoch Ambitionen Patienten mit Gymnastikübungen abzuspeisen. Außerdem verweisen die Krankenkassen auch auf eine nötige Gewichtsreduktion des Patienten. Überdies soll aus Sicht vieler Kassen auch eine Psychotherapie Abhilfe schaffen. Inwieweit diese Forderungen vertretbar sind, ist umstritten. Im Zweifelsfall muss dies von einem Gericht geklärt werden. Hierbei muss ein fachärztliches Gutachten vorgelegt werden, bei dem eine anderweitige Behandlung als eine Operation ausgeschlossen wird. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass eine Linderung der bestehenden Schmerzen durch anderweitige Therapien nicht innerhalb von 24 Monaten erreicht werden kann. Ferner müssen auch ernsthafte Schmerzen im Bereich der Hals- oder Wirbelsäule vorliegen.

Was Sie über eine Brustvergrößerung wissen müssen

In Deutschland lassen sich jährlich schätzungsweise 20.000 Frauen ihre Brüste vergrößern. Sie möchten einem bestimmten Schönheitsideal entsprechen und nicht wenige entscheiden sich für den Eingriff, weil sie bereits Jahre psychisch unter ihrem Erscheinungsbild leiden. Bevor es aber zur OP für eine Brustvergrößerung kommt, wird ein ausführliches Beratungsgespräch geführt. Besonders daran kann ein seriöser Arzt erkannt werden.

Der erste Schritt: Die Beratung mit dem Arzt

Im Gespräch können Patientinnen zunächst einmal ihre Wünsche äußern. Der Arzt stellt danach erst einmal die psychische Verfassung der Patientinnen fest, um entscheiden zu können, ob diese die Operation auch seelisch verkraften kann. Ein seriöser Arzt klärt im Beratungsgespräch auch über die Risiken des Eingriffs auf.

Die Wahl des Implantates

Bereits während des Beratungsgesprächs wird die Entscheidung für das passende Implantat gefällt. Es gibt die Möglichkeit ein ovales oder aber ein tropfenförmiges Implantat für die Brustvergrößerung zu nehmen. Letzteres entspricht eher der natürlichen, weiblichen Brust. Wie groß nun das Implantat sein soll, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Millimeter und anderen Abmessungen bringen allerdings nicht wirklich etwas. Vielmehr muss es zu der Figur und den Wünschen der Patientinnen passen.

Kochsalzlösung, Silikongel oder Eigenfett

Die Implantate sind entweder mit Kochsalzlösung oder mit Silikongel gefüllt. Ein sehr kurze Zeit gab es diese auch mit Soyaöl, die aber ganz schnell wieder vom Markt genommen wurden, weil sie nicht beständig waren. Auch Silikongel war eine Zeitlang in Verruf geraten, weil das Silikon bei einem Defekt, also beim Austreten, in Verdacht stand, Krebs zu verursachen. Deshalb wurde Silikongel für Implantate in den USA sogar verboten. Doch umfassende, internationale Studien konnten den Verdacht widerlegen, sodass die Vereinigten Staaten 1996 das Verbot aufhoben.

Kochsalzlösung bietet aber einen entscheidenden Vorteil. Denn die Kochsalzlösung kann während bei einer Operation eingefüllt werden. Das wiederum bedeutet, dass ein kleinerer Schnitt notwendig ist.

Eine weiterer Möglichkeit für eine Brustvergrößerung ist das Verwenden von Eigenfett. Nach einer Fettabsaugung und einer speziellen Aufbereitung, kann das Eigenfett für die Vergrößerung der Brüste verwendet werden. Die Methode ist noch recht neu und stieß vor allem zu Beginn nicht immer auf Zuspruch in der Medizin. Seit einigen Jahren wird die Methode des Eigenfettes allerdings auch in Europa angewendet.

Der Operationsverlauf bei einer Vergrößerung der Brüste

Die Vergrößerung der Brüste erfolgt in einer stationären Behandlung. Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert in der Regel nicht länger als zwei bis drei Stunden. Es gibt drei Optionen, um den Schnitt zu setzen. Die Erste ist der Schnitt unter der Brust, der bis zu sechs Zentimeter lang sein kann. Dieser ist besonders bei zierlichen Frauen zu sehen, wenn sie auf dem Rücken liegen. Für den operierenden Arzt hingegen ist diese Schnittmethode optimal, weil die Sicht am Besten ist. Der zweite Schnitt erfolgt in den Achselhöhlen. Der Dritte erfolgt direkt beim Warzenhof. Dieser Schnitt ist nach der Verheilungsprozess kaum sichtbar.

Nach der Operation

In der Regel bleiben Patientinnen nach der Operation eine Nacht im Krankenhaus und werden etwa eine Woche krankgeschrieben. Nach ungefähr zwei bis drei Tagen nimmt der behandelnde Arzt den Verband ab und ein spezieller Büstenhalter stützt nun für sechs Wochen den operierten Busen. Nach etwa zehn Tagen werden die Fäden gezogen, sofern sie sich nicht selbst auslösen. Die Schmerzen klingen ebenfalls nach ungefähr zehn Tagen klingen die Schmerzen ab. Dennoch sollte sechs Wochen nach der Brustvergrößerung auf intensiven Sport verzichtet werden, um den operierten Busen zu schonen.

Risiken einer Brustvergrößerung

Die Vergrößerung der Brüste ist ein chirurgischer Eingriff und damit auch mit Risiken verbunden. Wundheilungsstörungen, Infektionen und Blutungen gehören zu solchen Risiken, die jedoch bei einem qualifizierten Arzt sehr gering sind.

Nach einigen Skandalen mit Implantaten minderer Qualität haben viele Frauen verunsichert. Doch inzwischen garantieren Hersteller eine lebenslange Haltbarkeit der Implantate.